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	<title>Comments on: Antichrist.</title>
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	<description>Rezensionen aus der letzten Reihe - ein Filmtagebuch</description>
	<lastBuildDate>Sat, 30 Jul 2011 12:28:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Tom</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/07/03/antichrist/comment-page-1/#comment-1437</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:59:11 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar! Wie man an dem zeitlichen Abstand der letzten beiden Kritiken erkennen kann, hat mich die ANTICHRIST-Kritik ordentlich ausgebremst. Unabhängig von den anderen Faktoren, die in diese Pause hinein gespielt haben, war es schon auch die Schwierigkeit des Werkes an sich, die mich davon abgehalten hat, die erste Rohfassung einfach mal schnell an einem Samstag vormittag online zu stellen. Manche Aussagen und Interviews, die ich im Nachhinein gesehen habe, ist es doch gelungen, mich für eine Weile  zu verunsichern.

Zum Beispiel habe ich Kritiken anderer Privatrezensenten gelesen, die sehr viel Kluges zu sagen hatten und kritische Vergleiche zu Filmen und Regisseuren zogen, die mir nicht oder nicht auf solch wissenschaftlicher Ebene ein Begriff sind. Damit kann ich nicht dienen, aber das ist ja - so mein Schluss - auch nicht Sinn und Zweck dieses Blogs. Es bildet eine schwere Argumentationsgrundlage, weitläufig diskutierte Hintergründe nicht mit in die Wertung eines Films mit einzubeziehen. Besonders wenn man das für gewöhnlich schon tut, sobald man diese kennt. In diesem Fall verspürte ich aber den Drang, das Werk wirklich nur für sich genommen zu sehen, d.h. vor der Kritik weder zu recherchieren noch den persönlichen Eindruck durch Hintergrundwissen zu modifizieren. Einfach weil ich nicht das Gefühl habe, dass dies an anderer Stelle ausreichend getan wird.

Freut mich, dass das angekommen ist :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar! Wie man an dem zeitlichen Abstand der letzten beiden Kritiken erkennen kann, hat mich die ANTICHRIST-Kritik ordentlich ausgebremst. Unabhängig von den anderen Faktoren, die in diese Pause hinein gespielt haben, war es schon auch die Schwierigkeit des Werkes an sich, die mich davon abgehalten hat, die erste Rohfassung einfach mal schnell an einem Samstag vormittag online zu stellen. Manche Aussagen und Interviews, die ich im Nachhinein gesehen habe, ist es doch gelungen, mich für eine Weile  zu verunsichern.</p>
<p>Zum Beispiel habe ich Kritiken anderer Privatrezensenten gelesen, die sehr viel Kluges zu sagen hatten und kritische Vergleiche zu Filmen und Regisseuren zogen, die mir nicht oder nicht auf solch wissenschaftlicher Ebene ein Begriff sind. Damit kann ich nicht dienen, aber das ist ja &#8211; so mein Schluss &#8211; auch nicht Sinn und Zweck dieses Blogs. Es bildet eine schwere Argumentationsgrundlage, weitläufig diskutierte Hintergründe nicht mit in die Wertung eines Films mit einzubeziehen. Besonders wenn man das für gewöhnlich schon tut, sobald man diese kennt. In diesem Fall verspürte ich aber den Drang, das Werk wirklich nur für sich genommen zu sehen, d.h. vor der Kritik weder zu recherchieren noch den persönlichen Eindruck durch Hintergrundwissen zu modifizieren. Einfach weil ich nicht das Gefühl habe, dass dies an anderer Stelle ausreichend getan wird.</p>
<p>Freut mich, dass das angekommen ist :)</p>
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		<title>By: Tibor</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/07/03/antichrist/comment-page-1/#comment-1436</link>
		<dc:creator>Tibor</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:27:41 +0000</pubDate>
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		<description>Eine wirklich gelungene Rezension, die vorallem durch die Beschäftigung mit dem einhergehenden Diskurs besticht. Beeindrucken! Ohne hierbei Quellen angeben zu können, möchte noch etwas einwerfen: von Triers persönliche Bindung zu dem Thema der Psychosen und Ängste, bzw der Einstellung zu Frauen, was ja einen guten Teil der verschreinden Kritiker angeheitzt hat die Ablehnung des Films fortzuführen, könnte man als einen Teil seiner Arbeit betrachten. Denn oft haben sich im Nachhinein Standpunkte, Meinnungen und biographische Verknüpfungen als (teilweise von ihm selbst in Umlauf gebrachte) Gerüchte erwiesen; ebenso wie sein Film nicht gefallen will, so will es von Trier auch nicht und unterstützt sein Werk, wo hier allerdings die Grenzen sind, weiß ich nicht. Auffällig ist, das die Perlen des Horrorfilms, sich implizit mit Tabuthemen auseinandersetzen, die in ihrer Umsetzung einen Tabubruch mit sich bringen und die Massen zu dem Schrei nach &quot;das hätte man anders machen können&quot; nahezu aufruft. Eine Entwicklung die sich in der Diskursgeschichte des Horrorfilms immer wieder exemplarisch verfolgen lässt. Ich war von diesen Film angeekelt, schockiert, verwirrt; und ich habe einige Zeit gebraucht um die Genialität in diesem auch bildnerisch wirklich beeindruckenden Werk zu erkennen. Auch erst nach längerem erkannt: Alle schreien immer danach, Gewalt sei zu harmlos gemacht worden durch den Film- von Trier nimmt alles harmlose, aber das soll es scheinbar auch nicht sein.Von Trier bleibt also doch was er immer war: der Mann auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Provokation, ohne dabei abgestumpft oder banal zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich gelungene Rezension, die vorallem durch die Beschäftigung mit dem einhergehenden Diskurs besticht. Beeindrucken! Ohne hierbei Quellen angeben zu können, möchte noch etwas einwerfen: von Triers persönliche Bindung zu dem Thema der Psychosen und Ängste, bzw der Einstellung zu Frauen, was ja einen guten Teil der verschreinden Kritiker angeheitzt hat die Ablehnung des Films fortzuführen, könnte man als einen Teil seiner Arbeit betrachten. Denn oft haben sich im Nachhinein Standpunkte, Meinnungen und biographische Verknüpfungen als (teilweise von ihm selbst in Umlauf gebrachte) Gerüchte erwiesen; ebenso wie sein Film nicht gefallen will, so will es von Trier auch nicht und unterstützt sein Werk, wo hier allerdings die Grenzen sind, weiß ich nicht. Auffällig ist, das die Perlen des Horrorfilms, sich implizit mit Tabuthemen auseinandersetzen, die in ihrer Umsetzung einen Tabubruch mit sich bringen und die Massen zu dem Schrei nach &#8220;das hätte man anders machen können&#8221; nahezu aufruft. Eine Entwicklung die sich in der Diskursgeschichte des Horrorfilms immer wieder exemplarisch verfolgen lässt. Ich war von diesen Film angeekelt, schockiert, verwirrt; und ich habe einige Zeit gebraucht um die Genialität in diesem auch bildnerisch wirklich beeindruckenden Werk zu erkennen. Auch erst nach längerem erkannt: Alle schreien immer danach, Gewalt sei zu harmlos gemacht worden durch den Film- von Trier nimmt alles harmlose, aber das soll es scheinbar auch nicht sein.Von Trier bleibt also doch was er immer war: der Mann auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Provokation, ohne dabei abgestumpft oder banal zu werden.</p>
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