Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten

So. FLUCH DER KARIBIK, Teil … 4. Genau. Wo anfangen? Das Letzte, woran ich mich vor Filmbeginn noch erinnerte, war, wie Jack Sparrow von diesem Riesenkraken verschluckt wurde. Das war cool. Blöderweise aber auch das Ende von Teil 2, nicht 3, wie mir nach einer kurzen,  vorbereitenden Recherche klar wurde. Um schnell Zugang in das Geschehen des vierten Teils zu finden, las ich also nach, was im dritten Teil überhaupt passiert war. 15 Minuten später verstand ich, dass das Problem nicht allein meinem schlechten Gedächtnis geschuldet war.

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13 Assassins

Takashi Miike ist ein Regisseur, dessen Werk sich mir nicht erschließt. Von THE AUDITION mehr irritiert als begeistert und vom berüchtigten ICHI – THE KILLER klar unterwältigt, schloss ich mich um die Jahrtausendwende dankbar jenen an, die ihn und seine Filme in die Trash-Ecke schoben und von da an ignorierten.

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Attack the Block

Ein paar unsympathische Kids – Entschuldigung, Gangster – bezeugen auf nächtlichem Raubzug in ihrem Wohnblock den Absturz eines Außerirdischen. Mit Abstürzen bestens vertraut und nach dem ersten Schreck wenig von dem schleimigen Vieh beeindruckt, packen sie den Gremlin ein und ziehen weiter.

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Tron Legacy

Ach, es ist doch immer das Gleiche. Ein Rebell / Außenseiter / Einzelkämpfer gerät in eine andere Welt / Dimension / Zeit, wird dort als Rebellenführer / Auserwählter / Erlöser entdeckt oder erkoren und führt die Unterdrückten / Versteckten / Rückständigen gegen ein Terrorregime / Diktatoren / Invasoren in den Kampf und über ein paar Opfer hin zur Freiheit / zum Sieg / zu neuem Selbstbewusstsein. Es ist das ewige Erlöser-Einerlei,  der immerzu gleiche Eskapismus, der sich in maßgeschneiderte CGI-Klamotten hüllt und auf innere Werte pocht, ohne selbst welche zu besitzen.

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Harry Potter and the Deathly Hallows – 2

Andere haben es bereits vor mir erkannt: Was gibt es am Ende dieser Reihe noch zu sagen? Sie hatte ihre Momente, vielleicht sogar den ein oder anderen Höhepunkt. Sie wurde in den späteren Teilen in fortschreitendem Maß dröge und schaffte es nicht, die stilistische Entwicklung und das Heranreifen ihrer Darsteller auch auf erzählerischer Ebene zu vermitteln. Und wie hört das Ganze nun nach über 7 Jahren auf? Mit einem Knall, viel Drama – und wenig Konsequenzen.

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The Tourist

Was macht ein Gondoliere abseits der Saison?
Er lässt sich treiben.

Ungefähr auf dem selben Niveau wie dieser Kalauer liegt THE TOURIST. Das Drehbuch ist ebenfalls ein Witz, der einem kein Schmunzeln auf die Lippen zwingt. Im Gegenteil. Man könnte wohl eine amüsante, auf jeden Fall interessantere Glosse darüber schreiben, wie dieser Film vermutlich zustande kam.

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True Grit

Wer Filme liebt, muss einfach für die Coen Brüder schwärmen. Die Titel, aus denen sich ihr bisheriges Werk zusammen setzt, lassen keine andere Reaktion zu. Ihr Gespür für schräge Charaktere und krude Dialoge, für eigenwillige Geschichten und abstruse Situationen hat Joel und Ethan Coen berühmt gemacht, und erlaubt auch die aktive Verdrängung der wenigen mittelprächtigen Titel wie LADYKILLERS und EIN UNMÖGLICHER HÄRTEFALL, die zwar nett anzusehen waren, über weite Strecken aber uninspiriert wirkten.

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