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	<title>The AcidBar &#187; animation</title>
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	<description>...schreibt Romane, Kurzgeschichten, Fast Fiction und alles, wozu er sonst noch Worte findet. Wenn es drauf ankommt, fehlen sie dann.</description>
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		<title>Coraline.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 23:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Stichwort »morbide Filmästhetik« assoziiert die breite Masse zweifelsfrei Weirdmeister Tim Burton. Ein weiterer Name, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad und einem für die Filmindustrie eher ungesunden Verhältnis zwischen Schaffenszeit und Projektanzahl, ist Henry Selick. Mit seinem unvergessenen NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS hatte er 1993 einen nachhaltigen Beitrag zur Animationsfilmgeschichte geschaffen, danach aber nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/02/10/coraline/"><img class="alignnone size-full wp-image-2686" title="Coraline Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_0.jpg" alt="" width="105" height="155" /></a>Mit dem Stichwort »morbide Filmästhetik« assoziiert die breite Masse zweifelsfrei Weirdmeister Tim Burton. Ein weiterer Name, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad und einem für die Filmindustrie eher ungesunden Verhältnis zwischen Schaffenszeit und Projektanzahl, ist Henry Selick. Mit seinem unvergessenen NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS hatte er 1993 einen nachhaltigen Beitrag zur Animationsfilmgeschichte geschaffen, danach aber nicht mehr an dessen Erfolg anknüpfen können. CORALINE, sein neuestes Werk, ist ein Animationsfilm eben dieser Art, der statt gerenderter Figuren samt makelloser Anatomie und glatten Kurven die krude Stofflichkeit und den schrägen Charme eines Puppenspiels bevorzugt.<br />
<span id="more-2685"></span></p>
<div id="attachment_2688" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_1.jpg" rel="lightbox[2685]"><img class="size-full wp-image-2688" title="Nur zu, nur zu, fassen Sie ihn ruhig an! Ich freue mich so, Sie zu sehen!" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_1.jpg" alt="" width="460" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Jeder Künstler hat irgendwann seine blaue Phase. Aber nicht jeder hat auch einen blauen Bart.</p></div>
<p>Aufgrund seines düsteren Stils, seiner eher ruhigen Inszenierung und einiger erstaunlich gruseliger Szenen ist CORALINE, wie es die Handlung zunächst vermuten lässt, kein lupenreiner Kinderfilm. Dieser Punkt ist das einzige, echte Problem des Films, da der Spagat zwischen kindkompatibler Märchenhandlung und erzählerischer wie stilistischer Ambitionen nicht immer aufgeht. Selbst die humorigen Figuren wirken stellenweise unheimlich, die Grundstimmung ist trotz vieler, putziger Momente meist trist, in den Parallelwelt-Szenen subtil bedrohlich. Angesichts der Tatsache, dass es sich um die Adaption einer Neil Gaiman Geschichte handelt, wenig verwunderlich, dennoch bemerkenswert.</p>
<p>Eben diese Stimmung ist es aber auch, die für CORALINE trotz bekannter Handlungselemente und vertrauter Stilistik zum Alleinstellungsmerkmal wird. Für zündenden Witz und anrührende Geschichten bleiben Pixar-Produktionen die beste Anlaufstelle. Wer Abwechslung schätzt, wird bei CORALINE aber auf ein erfreulich konsequentes Kontrastprogramm zu den knallbunten, zuckersüßen Genregrößen stoßen, das besonders glänzt, wenn es darum geht, kleinen Dingen, wie einem Paar Handschuhe oder  Haustieren, emotionalen Gehalt zu verleihen. Der zurückhaltende, nie bösartige Humor trägt seinen Teil dazu bei, eben jene Sympathie hervor zu rufen, die man sich von einem Film wie diesem wünscht.</p>
<div id="attachment_2689" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_2.jpg" rel="lightbox[2685]"><img class="size-full wp-image-2689" title="Kurz darauf begriff er die Bedeutung von &quot;ohrenbetäubendem Applaus&quot;." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_2.jpg" alt="" width="460" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Ein gutes Beispiel dafür, was eine Stubenfliege kurz vor ihrem Tod erblickt.</p></div>
<p>Um noch einmal auf den einleitenden Gedanken zurückzukommen: Ungeachtet der erwartungsvollen Begeisterung, die ALICE IM WUNDERLAND allerorts entgegengebracht wird, kann man es niemandem verdenken, sich an Burtons Stil satt gesehen zu haben. (Allein die Omnipräsenz von Helena Bonham Cartern schadet der Magie seiner Welten und Werke mittlerweile mehr, als sie nützt.)<br />
Auch CORALINE hat stilistisch einen hohen Wiedererkennungswert, der allerdings nicht weiter stört, schaffen es doch wenige Animationsfilme dieser Art auf die Leinwand. So vermag das eigenwillige Märchen die wenig überraschende Handlung mit dem erwarteten Potpourri an schrägen Charakteren und kruden Ideen erfolgreich zu übertünchen.</p>
<p>Ein schöner Film für einen regnerischen Nachmittag.<br />
Mit 9 in den Startlöchern aber (noch) keine neue Referenz.</p>
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		<title>Monsters vs. Aliens.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seiner Prämisse nach zu urteilen hätte MONSTERS vs. ALIENS ein aufgedrehter, brüllend komischer Animationsspaß werden können. Tatsächlich enttäuscht das vermeintliche Erfolgsrezept aber, schon allein des ungenutzten Potentials wegen. Sämtliche Figuren (von Charakteren mag man gar nicht reden) leiden unter der chronischen Erkrankung, die sich durch viele Dreamworks-Produktionen (z.B. Shrek, Madagascar) zieht: Sie sind zu generisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/02/07/monsters-vs-aliens/"><img class="alignnone size-full wp-image-2678" title="Monsters vs. Aliens Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_0.jpg" alt="" width="105" height="148" /></a>Seiner Prämisse nach zu urteilen hätte MONSTERS vs. ALIENS ein aufgedrehter, brüllend komischer Animationsspaß werden können. Tatsächlich enttäuscht das vermeintliche Erfolgsrezept aber, schon allein des ungenutzten Potentials wegen. Sämtliche Figuren (von Charakteren mag man gar nicht reden) leiden unter der chronischen Erkrankung, die sich durch viele Dreamworks-Produktionen (z.B. Shrek, Madagascar) zieht: Sie sind zu generisch, zu eindimensional gestrickt, um die Zuneigung der Pixar-verwöhnten Zuschauer zu erobern.</p>
<p><span id="more-2675"></span><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_2.jpg" rel="lightbox[2675]"><img class="size-full wp-image-2677" title="&quot;Okay, bei drei heben wir ruckartig an, und wer die meisten Autos verschluckt, hat gewonnen.&quot;" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_2.jpg" alt="" width="460" height="196" /></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2677" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px;">
<dd class="wp-caption-dd">Auch für die WM im Wettstarren gilt: Location, Location, Location.</dd>
</dl>
</div>
<p>Es mag stimmen, dass sich eine gute Geschichte hauptsächlich aus den Charakteren entwickeln sollte. Das darf &#8211; zumindest sollte es &#8211; aber nicht bedeuten, dass die wichtigsten Meilensteine der Handlung sowie jegliche Entwicklungen der Figuren vorhersehbar sind. Eine durchschnittliche Folge SpongeBob Schwammkopf bietet ein Vielfaches an Anarcho-Komik und Überraschungen, ohne die Zielgruppe zu überfordern. Somit drängt sich der Verdacht auf, dass hier zu viel Rücksicht auf das anvisierte Publikum genommen wurde, ohne dieses wirklich zu verstehen. Ernsthaft: Niemand hat ein MARS ATTACKS des Animationsfilms erwartet. Aber ein REIGN OF FIRE (Drachen vs. Panzer, eine weitere Traumkombination, die schlussendlich enttäuschte) für Kleinkinder hätte es auch nicht werden müssen.</p>
<p>Hauptsächlich ist es die eklatante Ideenarmut, die zum Staunen anregt. Die tolle Grundidee mündet lediglich in absehbaren, naheliegenden Szenen, das stellenweise tolle Design wird vom dahin plätschernden Plot ertränkt.</p>
<div id="attachment_2680" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_1.jpg" rel="lightbox[2675]"><img class="size-full wp-image-2680" title="Bei Gott, ich hoffe, sie bringen Brot und Salz." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_1.jpg" alt="" width="460" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Suchbild aus der Abschlussprüfung für Bewerber der Einwanderungsbehörde.</p></div>
<p>Ein gutes Beispiel dafür, wie abgedroschene Elemente als humoristisches Feuerwerk verkauft werden sollen, bietet die geniale Schabe Dr. Cockroach Ph.D.. Kleinwüchsige, hochintelligente Psychopathen mit fortlaufend scheiternden Flucht- oder Welteroberungsplänen (und optional bescheuerten Gehilfen) haben mit Pinky und Brain und Stewie von Family Guy ihre Blütezeit lange hinter sich gebracht.<br />
Zugegeben: Es kann auch heute noch funktionieren. Damit der Sprung von der Idee über das Drehbuch bis zu den Lachmuskeln der Zuschauer klappt, braucht es aber eine gekonnte Schreibe oder den richtigen Humor. Fehlt es an beidem, ist auch dieser Plan zum Scheitern verurteilt. Daran ändert auch Hugh Laurey als Sprecher recht wenig.</p>
<p>Da man zur Laufzeit angenehm unterhalten wird, sehe ich mich genötigt, das abschließende Urteil abzumildern. MONSTERS vs. ALIENS ist zumindest ein netter Spaß, der weder nervt, noch die Geduld seines Publikums überstrapaziert. Somit hat er als Nachmittagsfilm oder Hintergrundbeschallung bei einem Kindergeburtstag durchaus seine Daseinsberechtigung. Wer Neues und Ungesehenes erwartet, sollte besser von einem anderen Stern kommen.</p>
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		<title>Oben.</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wohlwollende Kritiken sind langweilig. Besonders, wenn man beim besten Willen nichts Negatives findet, das eine explizite Erwähnung rechtfertigt. Deshalb halten wir es heute kurz: OBEN ist ein süßer und überraschend lustiger Film, der mit einem ruhigen Anfang und einigen melancholischen Momenten erzählerisch mehr wagt, als man von kinderfreundlichen Animationsfilmen gewohnt ist – und sich gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/27/oben/"><img class="alignnone size-full wp-image-2600" title="Oben Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Oben_01.jpg" alt="Oben Poster" width="104" height="147" /></a>Wohlwollende Kritiken sind langweilig. Besonders, wenn man beim besten Willen nichts Negatives findet, das eine explizite Erwähnung rechtfertigt. Deshalb halten wir es heute kurz: OBEN ist ein süßer und überraschend lustiger Film, der mit einem ruhigen Anfang und einigen melancholischen Momenten erzählerisch mehr wagt, als man von kinderfreundlichen Animationsfilmen gewohnt ist – und sich gerade dadurch von den anderen, nicht minder gelungenen Pixar-Produktionen abhebt. (Schon aufgefallen, wie sich die Wortwahl meiner Rezensionen in letzter Zeit zunehmend an den Filminhalt angleicht? Cool, nicht?)<br />
<span id="more-2597"></span></p>
<div id="attachment_2599" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Oben_02.jpg" rel="lightbox[2597]"><img class="size-full wp-image-2599 " title="&quot;Glauben Sie mir, mit dieser ungemein schmückenden Sehhilfe werden sich Ihnen ganz neue Dimensionen des Spannens eröffnen.&quot;" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Oben_02.jpg" alt="&quot;Ich sehe einen dunklen Tunnel, da wachsen lauter hässliche graue Bäume!&quot;" width="460" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Ich sehe einen dunklen Tunnel, da wachsen lauter hässliche, graue Bäume!&quot;</p></div>
<p>Natürlich – in weiten Teilen setzt man auf bewährte Zutaten in bekannter Rezeptur. Was spricht auch dagegen? Wenn das Ergebnis so gut funktioniert, und sich die gerade mal 90 Minuten wie zwei prall gefüllte Stunden anfühlen (im positiven Sinne), gibt es keinen Grund sich zu beschweren. An der Cleverness und Dichte, mit der hier gleichzeitig erzählt und gealbert wird, können sich die meisten Realfilm-Komödien mehr als nur eine Scheibe abschneiden.</p>
<p>Mit den sprechenden Hunden, die sich nach dem ersten Drittel in die Geschichte drängen, wird die althergebrachte Vermenschlichung von Tieren ein wenig zu spürbar angewendet und prominent in den Vordergrund gerückt; dank der menschlichen Hauptdarsteller, die weniger niedlich gestaltet wurden, lässt sich aber auch das ertragen. Wo sonst sieht man einen Film, der Kinder und Jugendliche zu seiner Kernzielgruppe zählt, und gleich zwei Rentner in Hauptrollen aufweist?</p>
<p>OBEN ist lustig, traurig, niedlich und schön anzusehen – besonders in 3D. Wer bisher von Schwachsinn wie FINAL DESTINATION 4 und MY BLOODY VALENTINE 3D abgeschreckt wurde, sollte die Gelegenheit nutzen, den Effekt bei einem Film zu erleben, der auch für sich genommen überzeugt.</p>
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		<title>Bolt.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 12:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der kleine Hund BOLT ist der Held einer actionreichen Kinderserie, weiß davon aber nichts, denn dank geschickter Manipulation seitens Regie und Crew hält er alles für uneingeschränkte Realität &#8211; einschließlich seiner Superkräfte. Als er zufällig vom Studiogelände verfrachtet wird, beginnt er im Glauben an die Echtheit eines Cliffhanger die Suche nach seinem vermeintlich entführten Frauchen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/08/23/bolt/"><img class="alignnone size-full wp-image-2403" title="Bolt Plakat" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol01.jpg" alt="Bolt Plakat" width="104" height="147" /></a>Der kleine Hund BOLT ist der Held einer actionreichen Kinderserie, weiß davon aber nichts, denn dank geschickter Manipulation seitens Regie und Crew hält er alles für uneingeschränkte Realität &#8211; einschließlich seiner Superkräfte. Als er zufällig vom Studiogelände verfrachtet wird, beginnt er im Glauben an die Echtheit eines Cliffhanger die Suche nach seinem vermeintlich entführten Frauchen. Bevor er sie findet, holt ihn allerdings die unbarmherzige Wirklichkeit ein.<br />
<span id="more-2401"></span></p>
<div id="attachment_2404" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol02.jpg" rel="lightbox[2401]"><img class="size-full wp-image-2404" title="Der Produzent hat mir eben gesteckt, dass wir nach Größe bezahlt werden." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol02.jpg" alt="Leute, wenn wir alle keine Kleidung tragen, wisst ihr was das dann für ein Film sein muss?" width="460" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Leute, wenn wir alle keine Kleidung tragen, wisst ihr was das für ein Film ist?</p></div>
<p>Animationsfilme versuchen meist, ihre kindgerechte Handlung durch Witze aufzupeppen, die den Film auch für Erwachsene interessant machen &#8211; oder etwas mehr zu bieten als quirlige Kleintiere, damit Zuschauer mit zweistelligem Alter nicht ins Koma fallen. BOLT ist sozusagen ein Posterboy dieser Kategorie, ein anschauliches Beispiel dafür, wie man einen unterhaltsamen CGI-Film »drehen« kann, ohne bei einem <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/12/25/madagascar-2/" target="_blank">MADAGASCAR 2</a> zu landen.</p>
<p>Leider verschießt BOLT all sein Pulver in der ersten Hälfte. Nach einer furiosen Eröffnung, einer gelungenen Einführung der Charaktere und dem erfreulich kompakten Anstoß der Handlung reiht sich gut eine halbe Stunde ein genialer Scherze an den nächsten. Bis zu dem Punkt, an dem BOLT und seine Begleiterin auf den hyperaktiven, größenwahnsinnigen Fanboy-Hamster treffen, ist die Reise durch Amerika ein wundervoller Spaß. Wenig später beginnt sich der Film jedoch zunehmend auf seine Geschichte zu konzentrieren, und hier geht der Unterhaltungsfaktor langsam aber sicher in die Knie. Das Finale schließlich verkommt zu einer einzigen, erzählerischen Floskel.</p>
<p>Dass die Geschichte &#8211; insbesondere für die jüngeren Zuschauer &#8211; zu einem klaren, nachvollziehbaren Ende gebracht werden muss, stellt niemand in Frage. Nur lässt der Plot keinen Freiraum mehr für den frechen Humor der ersten Stunde, wodurch, von ein paar generischen Seitenhieben aufs Filmbusiness abgesehen, die Banalität der Handlung in vollem Ausmaß spürbar wird. Das ist sehr schade, denn hätte man das Niveau hier gehalten, wäre BOLT zu Recht in die Top 10 der amerikanischen Animationsfilme (mit tierischen Protagonisten) gerückt. So aber ist Hamster Rhino in diesen Szenen der Einzige, der noch für echte Lacher sorgt, und das reicht trotz dessen genialer Momente keinesfalls aus.</p>
<p>BOLT ist das erste, große Ergebnis der Übernahme von Pixar durch Disney, die in den letzten Jahren nur himmelschreiend uninteressanten Mist zum Genre beitrugen. BOLT ist nun optisch so ziemlich auf dem Niveau, das man von Pixar kennt. Bleibt die Frage, wer in Sachen Inhalt freie Hand bekommen muss, damit beim nächsten Mal auch inhaltlich alles stimmt.</p>
<p>Animation super, erste Hälfte toll, letztes Drittel öde, Gesamteindruck positiv, aber durchwachsen. Etwas schade, aber immer noch empfehlenswert.</p>
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		<title>Wall-E.</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nimmt man als Maßstab, wie schwer es war, den Film im Verleih in die Finger zu bekommen, muss WALL-E auch jetzt noch ein Riesenerfolg sein. Und wie viele andere, heiß begehrte Filme erreicht auch dieser nicht ganz die Höhen, auf die der Hype die Erwartungsmesslatte gelegt hatte. Selbiges gilt für den allseits gelobten Kurzfilm PRESTO, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1646" title="WALL-E" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/walle_01.jpg" alt="WALL-E" width="104" height="154" />Nimmt man als Maßstab, wie schwer es war, den Film im Verleih in die Finger zu bekommen, muss WALL-E auch jetzt noch ein Riesenerfolg sein. Und wie viele andere, heiß begehrte Filme erreicht auch dieser nicht ganz die Höhen, auf die der Hype die Erwartungsmesslatte gelegt hatte. Selbiges gilt für den allseits gelobten Kurzfilm PRESTO, dem ich wenig abgewinnen konnte.</p>
<p>So viel Charme der titelgebenden Roboter auch hat, der Mangel an Artikulationsvermögen und die zwangsweise reduzierte Mimik belassen ihm nur Gesten und Taten, um ins Herz der Zuschauer zu rollen. Dass es WALL-E also schwerer hat, diesbezüglich andere Pixar-Produktionen zu erreichen, ist verständlich.<br />
<span id="more-1645"></span></p>
<div id="attachment_1647" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-1647" title="Nichts was ich schreiben könnte, wäre witziger als das Original." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/walle_02.jpg" alt="Sein, oder nicht sein..." width="460" height="192" /><p class="wp-caption-text">Sein, oder nicht sein...</p></div>
<p>Das ist dann aber auch alles, was sich an Kritikpunkten zusammenkratzen lässt. WALL-E ist putzig, witzig, voller netter Einfälle und ganz hervorragend animiert. Er vermeidet popkulturelle Anspielungen und zieht genau im richtigen Moment die Handbremse in Sachen »Plot ohne Worte«, so dass die zweite Hälfte erzählerisch weniger innovativ, dafür aber unterhaltsamer geriet. Es wäre witzig gewesen zu sehen, ob die Geschichte auch komplett ohne (verständliche) Dialoge funktioniert hätte, das Experiment hätte aber auch schnell auf die Nerven des Publikum gehen könnten.</p>
<p>WALL-E springt so knapp unter den Erwartungen, dass es kaum noch relevant erscheint. Vielleicht nicht der Zenit in PIXARS bisherigem Portfolio, auf jeden Fall aber ein großer Spaß, dem man Dreamworks ruhig vor die neiderfüllte Nase halten darf.</p>
<p>Ansehen und genießen.</p>
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		<title>Bee Movie.</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 23:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Yeah, I know. Lange genug hat es gedauert. Die penetrante Werbekampagne ist verdrängt, der Film so gut wie vergessen, endlich Gelegenheit also, sich Jerry Seinfelds animiertes Baby halbwegs unvoreingenommen anzusehen. Die Frage, die sich schon nach wenigen Minuten aufdrängt: Reicht es heute noch aus, einfach nur »putzig« zu sein? Und kann ein Film, der wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1614" title="BEE MOVIE" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/bee_movie_01.jpg" alt="BEE MOVIE" width="104" height="159" />Yeah, I know. Lange genug hat es gedauert. Die penetrante Werbekampagne ist verdrängt, der Film so gut wie vergessen, endlich Gelegenheit also, sich Jerry Seinfelds animiertes Baby halbwegs unvoreingenommen anzusehen. Die Frage, die sich schon nach wenigen Minuten aufdrängt: Reicht es heute noch aus, einfach nur »putzig« zu sein? Und kann ein Film, der wenig anders als »ANTZ mit Bienen« darstellt, überhaupt &#8211; here comes the pun &#8211; noch einen Stich machen?<br />
<span id="more-1612"></span></p>
<div id="attachment_1615" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-1615" title="Once again, honey saved the day." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/bee_movie_02.jpg" alt="Once again, the beemen saved the day." width="460" height="240" /><p class="wp-caption-text">Nananananananana, Bee-Men, Bee-Men, Bee-Men.</p></div>
<p>Die Naivität, mit der BEE MOVIE seine Geschichte erzählt, mag Resultat der Zielgruppenorientierung sein, kommt aber durchaus sympathisch daher. Ein paar der Ideen sind tatsächlich überraschend, einige der Witze funktionieren gut, die Popkultur-Referenzen halten sich in Grenzen und die Figuren wirken, trotz oder gerade aufgrund ihres Mangels an Tiefe, recht liebenswert.</p>
<p>Die Animationen sind hübsch aber weitgehend unspektakulär und funktionieren immer dann am Besten, wenn es darum geht, die humorige Seite zu betonen. Hier glänzen auch die Dialoge, die vielleicht die größte Stärke des Films darstellen, und ebenso herzlich wie ironisch geraten sind &#8211; selbst in der deutschen Fassung.</p>
<p>Für einen Film, der auch Erwachsene unterhalten möchte, und an dem noch dazu gleich vier Autoren tätig waren, reicht das aber nicht. Spätestens, wenn man die Gegenüberstellung mit Genre-Größen wie FINDET NEMO, DIE UNGLAUBLICHEN, MONSTER AG oder dem deutlich frischeren KUNG FU PANDA versucht, wird deutlich, wie wenig Innovatives sich das Seinfeld-Dreamworks-Gespann einfallen ließ.</p>
<p>Das Leitbild, die menschliche Lebens- und Denkweise auf verniedlichte Tiere zu übertragen und so zu persiflieren, ist steinalt. Wie immer funktioniert die Prämisse gut genug, um vergnüglich zu sein. BEE MOVIE trägt jedoch nichts bei, dem Motiv etwas Neues hinzuzufügen, zum Beispiel in Form einer eigenen Stimme, vergisst zu allem Überfluss darüber ein wenig den »Handlungsbedarf« und schränkt sein eigenes Potential somit von Beginn an aufs Wesentlichste ein.</p>
<p>Entsprechend absehbar ist das Ende, das noch dazu mit seiner Botschaft einen SEHR flauen Nachgeschmack hinterlässt. Mag sein, dass die Kernaussage des Films, jeder habe die einem bestimmte Rolle zu erfüllen, will man nicht das Wohl der ganzen Gesellschaft riskieren, etwas ist, das man Kindern heute vermitteln muss. Auf eine solche Weise trivialisiert und demonstriert stößt es dennoch bitter auf. Da ändern auch die kleinen Zugeständnisse an den Individualismus nichts.</p>
<p>Letztendlich ist man, der Kritik zum Trotz, mit BEE MOVIE aber halbwegs gut beraten. Auch wenn er irgendwo im Mittelfeld versackt, geriet er in allen Punkten um Längen besser als mit MADAGASCAR und SHREK (zumindest die Fortsetzungen), mit denen immerhin auf dem Kinoplakat geworben wurde.</p>
<p>Eine Donnergurke ist BEE MOVIE keinesfalls.<br />
Feinste Auslese aber auch nicht.</p>
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