Napoleon Dynamite

Angenommen, Beavis and Butthead hätten diese Woche Premiere – wie wäre die Resonanz? Würde das Konzept heute noch funktionieren? Würde man ihr Lachen imitieren? Ihre Witze zitieren? Kurz gesagt: Wären die beiden noch popkulturell relevant?

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Up in the Air

Wer häufiger hier liest, hat längst die leidvolle Erfahrung gemacht, dass ich mir für wenige Wortspiele zu schade bin. Ich bin mir der Schändlichkeit meines Schreibstils bewusst, und doch: wann immer ich Besserung gelobe, kommt ein Film wie UP IN THE AIR daher, und macht sämtliche guten Vorsätze in einem Streich zunichte. Und so muss ich mit Bedauern folgendes nieder bringen:

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Green Hornet

Ein in diesem Blog zuletzt recht inflationär verwendeter Begriff ist „sympathisch“. Daran sind die besprochenen Filme sicher nicht unbeteiligt, denn Mittelmaß verdient nun mal nicht mehr. Trotzdem wäre es angemessen, das Wort vorerst zu meiden, und sei es nur, um konkretere Aussagen zu erzwingen. Bei GREEN HORNET fällt das jedoch schwer, denn kein anderes Wort beschreibt diesen Film besser.

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Toy Story 3

Wer kann schon von sich sagen, gerne manipuliert zu werden? Dabei existiert kaum ein Medium, seien Geschichten, Bilder oder Musik, das es nicht zumindest versucht. Besonders Kinderfilme machen keinen Hehl daraus, was sie erreichen möchten. Über die Schauwerte und Schenkelklopfer hinaus sind sie meist einfach gestrickte Erzählungen mit einer klaren Botschaft und kindgerechten Lebensweisheiten. Und das ist auch gut so.

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The social network

Manchmal beantworten sich Fragen von selbst, auch wenn man es gar nicht möchte. Zum Beispiel, wer für die Wahlergebnisse in diesem Land sorgt. Um dies zu verstehen, genügt es, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Etwas schwieriger wird es bei Filmen. Wer allen Ernstes eine Verfilmung von »Schiffe versenken« oder eine amerikanisierte Version von AKIRA für eine gute Idee halten soll, will sich nicht jedem Filmfan erschließen, auch wenn es Kinogänger gibt, die ernsthaft glauben, dass ein Film wie AVATAR einen Directors Cut braucht.

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Jeden Animationsfilm an den Pixar Produktionen zu messen ist in etwa so, wie jedes Auto mit einem Mercedes zu vergleichen. Kann man machen, besonders wenn man die Eigenschaften des Letzteren gewohnt ist, muss man aber nicht. Besser sollte entschieden werden, ob der Film für sich funktioniert. Und das trifft auf WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN zweifellos zu. Die Grundidee mit dem Wetter aus Lebensmitteln verbraucht sich weniger schnell, als man meinen sollte, und da sich das Drehbuch nicht zu sehr auf ihr ausruht, gestalten sich die klug bemessenen 80 Minuten durchweg amüsant und unterhaltsam.

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Tucker & Dale Vs Evil.

Der zweite Film nach MONSTERS, der mich auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest an meinem Geschmack – oder zumindest dessen Übertragbarkeit auf andere Menschen – zweifeln ließ, war TUCKER & DALE VS EVIL. Ich wünsche wirklich niemandem, in einem quasi ausverkauften Kinosaal zu sitzen, in dem sich gefühlte 98% der Besucher vor Lachen biegen, während man selbst mit amüsiertem Schmunzeln, aber zunehmender Irritation, dem Geschehen auf der Leinwand folgt. Die Befremdung entstand dabei nicht durch den Film an sich, sondern durch den konstanten Abgleich des Dargebotenen mit den Reaktionen des Publikums. Einen Verfremdungseffekt, wie ich ihn dort erleben durfte, hätte ich bei der Vorführung einer Adam-Sandler-Komödie in einer Jugendherberge erwartet, nicht aber bei einer kleinen Horrorkomödie, deren Prämisse bei Lektüre des Programms mir sofort ein Grinsen abgewann.

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Coraline.

Mit dem Stichwort »morbide Filmästhetik« assoziiert die breite Masse zweifelsfrei Weirdmeister Tim Burton. Ein weiterer Name, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad und einem für die Filmindustrie eher ungesunden Verhältnis zwischen Schaffenszeit und Projektanzahl, ist Henry Selick. Mit seinem unvergessenen NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS hatte er 1993 einen nachhaltigen Beitrag zur Animationsfilmgeschichte geschaffen, danach aber nicht mehr an dessen Erfolg anknüpfen können. CORALINE, sein neuestes Werk, ist ein Animationsfilm eben dieser Art, der statt gerenderter Figuren samt makelloser Anatomie und glatten Kurven die krude Stofflichkeit und den schrägen Charme eines Puppenspiels bevorzugt.

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