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	<title>The AcidBar &#187; humor</title>
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	<description>...schreibt Romane, Kurzgeschichten, Fast Fiction und alles, wozu er sonst noch Worte findet. Wenn es drauf ankommt, fehlen sie dann.</description>
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		<title>Coraline.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 23:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Stichwort »morbide Filmästhetik« assoziiert die breite Masse zweifelsfrei Weirdmeister Tim Burton. Ein weiterer Name, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad und einem für die Filmindustrie eher ungesunden Verhältnis zwischen Schaffenszeit und Projektanzahl, ist Henry Selick. Mit seinem unvergessenen NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS hatte er 1993 einen nachhaltigen Beitrag zur Animationsfilmgeschichte geschaffen, danach aber nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/02/10/coraline/"><img class="alignnone size-full wp-image-2686" title="Coraline Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_0.jpg" alt="" width="105" height="155" /></a>Mit dem Stichwort »morbide Filmästhetik« assoziiert die breite Masse zweifelsfrei Weirdmeister Tim Burton. Ein weiterer Name, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad und einem für die Filmindustrie eher ungesunden Verhältnis zwischen Schaffenszeit und Projektanzahl, ist Henry Selick. Mit seinem unvergessenen NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS hatte er 1993 einen nachhaltigen Beitrag zur Animationsfilmgeschichte geschaffen, danach aber nicht mehr an dessen Erfolg anknüpfen können. CORALINE, sein neuestes Werk, ist ein Animationsfilm eben dieser Art, der statt gerenderter Figuren samt makelloser Anatomie und glatten Kurven die krude Stofflichkeit und den schrägen Charme eines Puppenspiels bevorzugt.<br />
<span id="more-2685"></span></p>
<div id="attachment_2688" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_1.jpg" rel="lightbox[2685]"><img class="size-full wp-image-2688" title="Nur zu, nur zu, fassen Sie ihn ruhig an! Ich freue mich so, Sie zu sehen!" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_1.jpg" alt="" width="460" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Jeder Künstler hat irgendwann seine blaue Phase. Aber nicht jeder hat auch einen blauen Bart.</p></div>
<p>Aufgrund seines düsteren Stils, seiner eher ruhigen Inszenierung und einiger erstaunlich gruseliger Szenen ist CORALINE, wie es die Handlung zunächst vermuten lässt, kein lupenreiner Kinderfilm. Dieser Punkt ist das einzige, echte Problem des Films, da der Spagat zwischen kindkompatibler Märchenhandlung und erzählerischer wie stilistischer Ambitionen nicht immer aufgeht. Selbst die humorigen Figuren wirken stellenweise unheimlich, die Grundstimmung ist trotz vieler, putziger Momente meist trist, in den Parallelwelt-Szenen subtil bedrohlich. Angesichts der Tatsache, dass es sich um die Adaption einer Neil Gaiman Geschichte handelt, wenig verwunderlich, dennoch bemerkenswert.</p>
<p>Eben diese Stimmung ist es aber auch, die für CORALINE trotz bekannter Handlungselemente und vertrauter Stilistik zum Alleinstellungsmerkmal wird. Für zündenden Witz und anrührende Geschichten bleiben Pixar-Produktionen die beste Anlaufstelle. Wer Abwechslung schätzt, wird bei CORALINE aber auf ein erfreulich konsequentes Kontrastprogramm zu den knallbunten, zuckersüßen Genregrößen stoßen, das besonders glänzt, wenn es darum geht, kleinen Dingen, wie einem Paar Handschuhe oder  Haustieren, emotionalen Gehalt zu verleihen. Der zurückhaltende, nie bösartige Humor trägt seinen Teil dazu bei, eben jene Sympathie hervor zu rufen, die man sich von einem Film wie diesem wünscht.</p>
<div id="attachment_2689" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_2.jpg" rel="lightbox[2685]"><img class="size-full wp-image-2689" title="Kurz darauf begriff er die Bedeutung von &quot;ohrenbetäubendem Applaus&quot;." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Coraline_2.jpg" alt="" width="460" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Ein gutes Beispiel dafür, was eine Stubenfliege kurz vor ihrem Tod erblickt.</p></div>
<p>Um noch einmal auf den einleitenden Gedanken zurückzukommen: Ungeachtet der erwartungsvollen Begeisterung, die ALICE IM WUNDERLAND allerorts entgegengebracht wird, kann man es niemandem verdenken, sich an Burtons Stil satt gesehen zu haben. (Allein die Omnipräsenz von Helena Bonham Cartern schadet der Magie seiner Welten und Werke mittlerweile mehr, als sie nützt.)<br />
Auch CORALINE hat stilistisch einen hohen Wiedererkennungswert, der allerdings nicht weiter stört, schaffen es doch wenige Animationsfilme dieser Art auf die Leinwand. So vermag das eigenwillige Märchen die wenig überraschende Handlung mit dem erwarteten Potpourri an schrägen Charakteren und kruden Ideen erfolgreich zu übertünchen.</p>
<p>Ein schöner Film für einen regnerischen Nachmittag.<br />
Mit 9 in den Startlöchern aber (noch) keine neue Referenz.</p>
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		<title>Monsters vs. Aliens.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seiner Prämisse nach zu urteilen hätte MONSTERS vs. ALIENS ein aufgedrehter, brüllend komischer Animationsspaß werden können. Tatsächlich enttäuscht das vermeintliche Erfolgsrezept aber, schon allein des ungenutzten Potentials wegen. Sämtliche Figuren (von Charakteren mag man gar nicht reden) leiden unter der chronischen Erkrankung, die sich durch viele Dreamworks-Produktionen (z.B. Shrek, Madagascar) zieht: Sie sind zu generisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/02/07/monsters-vs-aliens/"><img class="alignnone size-full wp-image-2678" title="Monsters vs. Aliens Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_0.jpg" alt="" width="105" height="148" /></a>Seiner Prämisse nach zu urteilen hätte MONSTERS vs. ALIENS ein aufgedrehter, brüllend komischer Animationsspaß werden können. Tatsächlich enttäuscht das vermeintliche Erfolgsrezept aber, schon allein des ungenutzten Potentials wegen. Sämtliche Figuren (von Charakteren mag man gar nicht reden) leiden unter der chronischen Erkrankung, die sich durch viele Dreamworks-Produktionen (z.B. Shrek, Madagascar) zieht: Sie sind zu generisch, zu eindimensional gestrickt, um die Zuneigung der Pixar-verwöhnten Zuschauer zu erobern.</p>
<p><span id="more-2675"></span><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_2.jpg" rel="lightbox[2675]"><img class="size-full wp-image-2677" title="&quot;Okay, bei drei heben wir ruckartig an, und wer die meisten Autos verschluckt, hat gewonnen.&quot;" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_2.jpg" alt="" width="460" height="196" /></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2677" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px;">
<dd class="wp-caption-dd">Auch für die WM im Wettstarren gilt: Location, Location, Location.</dd>
</dl>
</div>
<p>Es mag stimmen, dass sich eine gute Geschichte hauptsächlich aus den Charakteren entwickeln sollte. Das darf &#8211; zumindest sollte es &#8211; aber nicht bedeuten, dass die wichtigsten Meilensteine der Handlung sowie jegliche Entwicklungen der Figuren vorhersehbar sind. Eine durchschnittliche Folge SpongeBob Schwammkopf bietet ein Vielfaches an Anarcho-Komik und Überraschungen, ohne die Zielgruppe zu überfordern. Somit drängt sich der Verdacht auf, dass hier zu viel Rücksicht auf das anvisierte Publikum genommen wurde, ohne dieses wirklich zu verstehen. Ernsthaft: Niemand hat ein MARS ATTACKS des Animationsfilms erwartet. Aber ein REIGN OF FIRE (Drachen vs. Panzer, eine weitere Traumkombination, die schlussendlich enttäuschte) für Kleinkinder hätte es auch nicht werden müssen.</p>
<p>Hauptsächlich ist es die eklatante Ideenarmut, die zum Staunen anregt. Die tolle Grundidee mündet lediglich in absehbaren, naheliegenden Szenen, das stellenweise tolle Design wird vom dahin plätschernden Plot ertränkt.</p>
<div id="attachment_2680" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_1.jpg" rel="lightbox[2675]"><img class="size-full wp-image-2680" title="Bei Gott, ich hoffe, sie bringen Brot und Salz." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/monsters_vs_aliens_1.jpg" alt="" width="460" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Suchbild aus der Abschlussprüfung für Bewerber der Einwanderungsbehörde.</p></div>
<p>Ein gutes Beispiel dafür, wie abgedroschene Elemente als humoristisches Feuerwerk verkauft werden sollen, bietet die geniale Schabe Dr. Cockroach Ph.D.. Kleinwüchsige, hochintelligente Psychopathen mit fortlaufend scheiternden Flucht- oder Welteroberungsplänen (und optional bescheuerten Gehilfen) haben mit Pinky und Brain und Stewie von Family Guy ihre Blütezeit lange hinter sich gebracht.<br />
Zugegeben: Es kann auch heute noch funktionieren. Damit der Sprung von der Idee über das Drehbuch bis zu den Lachmuskeln der Zuschauer klappt, braucht es aber eine gekonnte Schreibe oder den richtigen Humor. Fehlt es an beidem, ist auch dieser Plan zum Scheitern verurteilt. Daran ändert auch Hugh Laurey als Sprecher recht wenig.</p>
<p>Da man zur Laufzeit angenehm unterhalten wird, sehe ich mich genötigt, das abschließende Urteil abzumildern. MONSTERS vs. ALIENS ist zumindest ein netter Spaß, der weder nervt, noch die Geduld seines Publikums überstrapaziert. Somit hat er als Nachmittagsfilm oder Hintergrundbeschallung bei einem Kindergeburtstag durchaus seine Daseinsberechtigung. Wer Neues und Ungesehenes erwartet, sollte besser von einem anderen Stern kommen.</p>
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		<title>Drag me to hell.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ungeachtet der Gefahr, von Experten eines Besseren belehrt zu werden, sei die Behauptung in den Raum gestellt, dass kaum ein Filmgenre so viele Unterkategorien kennt wie Horror. Soweit, so dreist. Aber es kommt noch schlimmer. Der Einfachheit halber &#8211; und nicht zuletzt der nachfolgenden Argumentation wegen &#8211; möchte ich all diese Subgenres, ihre jeweiligen Charakteristika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/02/07/drag-me-to-hell/"><img class="alignnone size-full wp-image-2669" title="Drag me to hell Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/drag-me-to-hell_0.jpg" alt="" width="104" height="154" /></a>Ungeachtet der Gefahr, von Experten eines Besseren belehrt zu werden, sei die Behauptung in den Raum gestellt, dass kaum ein Filmgenre so viele Unterkategorien kennt wie Horror. Soweit, so dreist. Aber es kommt noch schlimmer. Der Einfachheit halber &#8211; und nicht zuletzt der nachfolgenden Argumentation wegen &#8211; möchte ich all diese Subgenres, ihre jeweiligen Charakteristika missachtend, in zwei grobe Klassen unterteilen.<br />
Auf der einen Seite die Filme, in die man ein Date oder einen schreckhaften Partner mitnehmen würde. Ein halbgruseliger Streifen macht mehr Laune, wenn man jemanden dabei hat, der (mehr oder minder) genüsslich quiekt. Was zählt, ist die gemeinsame Freude an leichter, massenkompatibler Kost, nicht die Effektivität des geschilderten Grauens.</p>
<p><span id="more-2666"></span></p>
<div id="attachment_2670" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/drag-me-to-hell_1.jpg" rel="lightbox[2666]"><img class="size-full wp-image-2670 " title="Der ernüchternde Anblick nach der durchzechten Nacht beendete endgültig ihre &quot;bi-curious&quot;-Phase." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/drag-me-to-hell_1.jpg" alt="Der ernüchternde Anblick nach der durchzechten Nacht beendete endgültig ihre &quot;bi-curious&quot;-Phase." width="460" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Der beste Grund dafür, sich vor dem schlafengehen abzuschminken.</p></div>
<p>Auf der anderen Seite wären jene Filme, an die man sich bevorzugt allein wagt, oder die man gleich auf DVD ansieht, weil man den Horror voll auskosten möchte. Weil die kalte Dusche für das Gehirn, die ein richtiger Schocker zu verabreichen versteht, ihre volle Wirkung am Besten entfaltet, wenn man sich vollständig im Film verliert. Was zählt, ist, dass das Geschehen einen am Schlafittchen packt und zwei Stunden in die Mangel nimmt.</p>
<p>Natürlich scheitert dieses Prinzip insofern an der Wirklichkeit, da es in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger wurde, zu definieren, was thematisch und an Drastik gemessen noch gesellschaftstauglich ist. Torture Porn sei Undank.<br />
DRAG ME TO HELL zählt jedoch definitiv zur ersten Kategorie und ist mit seiner FSK16 Freigabe auch für sensiblere Gemüter geeignet. Die simple Geistergeschichte auf Groschenheftniveau motiviert eher durch ihren Trashfaktor als mit Spannung zum wohligen Schaudern. Von einer befremdlichen Faszination für Körperflüssigkeiten, insbesondere Speichel, abgesehen, bekommt man kaum etwas gezeigt, das einen nachhaltig ekelt, auch wenn man zugestehen muss, dass sich die Spezialeffekte redlich Mühe geben. Genau diese werden aber auch zu Stolpersteinen, wirken sie doch stellenweise viel zu aufgesetzt und künstlich, um ein verwöhntes Publikum zu überzeugen.</p>
<div id="attachment_2671" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/drag-me-to-hell_2.jpg" rel="lightbox[2666]"><img class="size-full wp-image-2671" title="Irgendwann ist es zu spät, sich Verliehenes zurückzuholen." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/drag-me-to-hell_2.jpg" alt="" width="460" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Seit THE DARK KNIGHT muss alles düster sein. Sogar Schlammcatchen.</p></div>
<p>Das Motto »Kitsch as Kitsch can.« gilt auch für die Handlung, die erfreulich leichtfüßig voranschreitet und sich selten scheut, Klischees genüsslich auszuloten. Wirklich schräg wagt sich das Drehbuch allerdings nicht zu werden, wodurch mehr der Eindruck einer Hommage als einer Persiflage entsteht. Dies mag durchaus Regisseur Sam Raimis Absicht gewesen sein, bringt den Film jedoch beinah zu Fall. Die erzählerischen Haltestellen werden so routiniert und uninspiriert abgeklappert, dass sich trotz der kurzen Laufzeit wiederholt Langeweile einstellt. Zudem wirken manche Reaktionen der Figuren so unfassbar unglaubwürdig, dass sich die Genrezugehörigkeit auf negative Weise bemerkbar macht.</p>
<p>Und das war es dann auch schon. Das Finale auf dem Friedhof bringt den Film doch noch auf eine Geschwindigkeit, die Laune und etwas vom im Mittelteil verlorenen Boden wettmacht.</p>
<p>Dem <a href="http://www.moviegod.de/kino/kritik/1559/drag-me-to-hell" target="_blank">Filmgott</a> muss zugestanden werden, dass man den Film zweifelsohne als Horrorspaß mit trashigem Charme bewerten kann. Doch greift auch ein anderer Vergleich: Mehr als einen cineastischen Rundgang durch eine alte Geisterbahn sollte man nicht erwarten.</p>
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		<title>A film with me in it.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erfolg- und arbeitslose, abgebrannte Schauspieler Mark (Mark Doherty) lebt mit seiner Freundin Sally (Amy Huberman) und seinem schwerbehinderten Bruder in einer heruntergekommenen, stockfinsteren Kellerwohnung. Sein einziger Kumpel ist der Möchtegern-Drehbuchautor und angebliche Kellner Pierce (Dylan Moran), der ebenfalls beim Vermieter tief in der Kreide steht, seine Tage aber dem Alkohol und den Pferdewetten statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/04/a-film-with-me-in-it/"><img class="alignnone size-full wp-image-2493" title="A film with me in it POSTER" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/afilmwithmeinit1.jpg" alt="A film with me in it POSTER" width="104" height="158" /></a>Der erfolg- und arbeitslose, abgebrannte Schauspieler Mark (Mark Doherty) lebt mit seiner Freundin Sally (Amy Huberman) und seinem schwerbehinderten Bruder in einer heruntergekommenen, stockfinsteren Kellerwohnung. Sein einziger Kumpel ist der Möchtegern-Drehbuchautor und angebliche Kellner Pierce (Dylan Moran), der ebenfalls beim Vermieter tief in der Kreide steht, seine Tage aber dem Alkohol und den Pferdewetten statt dem Schreiben widmet.<br />
Als eine Folge verrückter Unfälle in zwei Todesfällen resultiert, und sich Mark plötzlich mit zwei Leichen in seiner Wohnung konfrontiert sieht, ist Pierce sofort klar, dass niemand, am wenigsten die Polizei, seinem Freund Glauben schenken wird. Hastig beginnt er, einen Plan zu ersinnen, mit dem sie sich aus der Affäre ziehen können. Dass kurz darauf unangemeldeter Besuch vor der Tür steht, tritt gleich die nächste Katastrophe los.</p>
<p><span id="more-2492"></span></p>
<div id="attachment_2494" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/afilmwithmeinit2.jpg" rel="lightbox[2492]"><img class="size-full wp-image-2494 " title="Die Urbane Legende, man könne Campari in der Badewanne herstellen, sorgt ein weiteres Mal für Enttäuschung." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/afilmwithmeinit2.jpg" alt="Erfolgreich Suppe essen lernen - Anfängerkurs." width="460" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Erfolgreich Suppe essen lernen - Anfängerkurs.</p></div>
<p>Dylan Moran dürfte manchen aus der verhältnismäßig kurzlebigen, besonders in den frühen Episoden aber extrem unterhaltsamen Britcom BLACK BOOKS ein Begriff sein, bei der er als Hauptfigur und Autor fungierte. Der Charakter seiner Figur in A FILM WITH ME IN IT schlägt  in die selbe Kerbe wie einst Bernard Black, und so darf man sich angesichts der deutlichen Parallelen fragen, ob Drehbuchautor und eigentlicher Hauptdarsteller Mark Doherty ihm die Rolle auf den Leib geschrieben hat. Falls ja, so sollte es Doherty nicht stören, von Moran an die Wand gespielt worden zu sein, denn obschon Mark das nominelle Zentrum der Geschichte bildet, ist Pierce eindeutig der Held des Geschehens und für den Großteil an Aktion und Komik verantwortlich. Seine Performance stellt eindeutig den besten Grund dar, dieser Komödie eine Chance zu geben.</p>
<p>In Sachen Schwarzer Humor hat man sicherlich schon besseres und abwechslungsreicheres erlebt, die kleine, eher ruhige Geschichte ist aber solide inszeniert und überzeugend gespielt und hält ein paar absolut zitierfähige Momente bereit, wovon prinzipiell jede Komödie profitiert. Die Kalauer rangieren von finster über respektlos bis böse, die düstere Optik und Grundstimmung rückt manchmal gefährlich nah ans Deprimierende heran, überschreitet die Grenze aber nur sehr selten.</p>
<p>Wer die gängige Theorie vertritt, dass Verlierer generell witziger sind als Gewinner, und über Misserfolg und Pech lachen kann, ohne Mitleid zu haben, ist bei A FILM WITH ME IN IT gut aufgehoben. Wer seinen Humor facettenreicher oder massenkompatibler bedient sehen möchte, sollte nicht zu viel erwarten. Auf ein gemeinsames Treppchen mit KLEINE MORDE UNTER FREUNDEN oder VERY BAD THINGS schafft es A FILM WITH ME IN IT definitiv nicht.</p>
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		<title>Bolt.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 12:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der kleine Hund BOLT ist der Held einer actionreichen Kinderserie, weiß davon aber nichts, denn dank geschickter Manipulation seitens Regie und Crew hält er alles für uneingeschränkte Realität &#8211; einschließlich seiner Superkräfte. Als er zufällig vom Studiogelände verfrachtet wird, beginnt er im Glauben an die Echtheit eines Cliffhanger die Suche nach seinem vermeintlich entführten Frauchen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/08/23/bolt/"><img class="alignnone size-full wp-image-2403" title="Bolt Plakat" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol01.jpg" alt="Bolt Plakat" width="104" height="147" /></a>Der kleine Hund BOLT ist der Held einer actionreichen Kinderserie, weiß davon aber nichts, denn dank geschickter Manipulation seitens Regie und Crew hält er alles für uneingeschränkte Realität &#8211; einschließlich seiner Superkräfte. Als er zufällig vom Studiogelände verfrachtet wird, beginnt er im Glauben an die Echtheit eines Cliffhanger die Suche nach seinem vermeintlich entführten Frauchen. Bevor er sie findet, holt ihn allerdings die unbarmherzige Wirklichkeit ein.<br />
<span id="more-2401"></span></p>
<div id="attachment_2404" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol02.jpg" rel="lightbox[2401]"><img class="size-full wp-image-2404" title="Der Produzent hat mir eben gesteckt, dass wir nach Größe bezahlt werden." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/bol02.jpg" alt="Leute, wenn wir alle keine Kleidung tragen, wisst ihr was das dann für ein Film sein muss?" width="460" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Leute, wenn wir alle keine Kleidung tragen, wisst ihr was das für ein Film ist?</p></div>
<p>Animationsfilme versuchen meist, ihre kindgerechte Handlung durch Witze aufzupeppen, die den Film auch für Erwachsene interessant machen &#8211; oder etwas mehr zu bieten als quirlige Kleintiere, damit Zuschauer mit zweistelligem Alter nicht ins Koma fallen. BOLT ist sozusagen ein Posterboy dieser Kategorie, ein anschauliches Beispiel dafür, wie man einen unterhaltsamen CGI-Film »drehen« kann, ohne bei einem <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/12/25/madagascar-2/" target="_blank">MADAGASCAR 2</a> zu landen.</p>
<p>Leider verschießt BOLT all sein Pulver in der ersten Hälfte. Nach einer furiosen Eröffnung, einer gelungenen Einführung der Charaktere und dem erfreulich kompakten Anstoß der Handlung reiht sich gut eine halbe Stunde ein genialer Scherze an den nächsten. Bis zu dem Punkt, an dem BOLT und seine Begleiterin auf den hyperaktiven, größenwahnsinnigen Fanboy-Hamster treffen, ist die Reise durch Amerika ein wundervoller Spaß. Wenig später beginnt sich der Film jedoch zunehmend auf seine Geschichte zu konzentrieren, und hier geht der Unterhaltungsfaktor langsam aber sicher in die Knie. Das Finale schließlich verkommt zu einer einzigen, erzählerischen Floskel.</p>
<p>Dass die Geschichte &#8211; insbesondere für die jüngeren Zuschauer &#8211; zu einem klaren, nachvollziehbaren Ende gebracht werden muss, stellt niemand in Frage. Nur lässt der Plot keinen Freiraum mehr für den frechen Humor der ersten Stunde, wodurch, von ein paar generischen Seitenhieben aufs Filmbusiness abgesehen, die Banalität der Handlung in vollem Ausmaß spürbar wird. Das ist sehr schade, denn hätte man das Niveau hier gehalten, wäre BOLT zu Recht in die Top 10 der amerikanischen Animationsfilme (mit tierischen Protagonisten) gerückt. So aber ist Hamster Rhino in diesen Szenen der Einzige, der noch für echte Lacher sorgt, und das reicht trotz dessen genialer Momente keinesfalls aus.</p>
<p>BOLT ist das erste, große Ergebnis der Übernahme von Pixar durch Disney, die in den letzten Jahren nur himmelschreiend uninteressanten Mist zum Genre beitrugen. BOLT ist nun optisch so ziemlich auf dem Niveau, das man von Pixar kennt. Bleibt die Frage, wer in Sachen Inhalt freie Hand bekommen muss, damit beim nächsten Mal auch inhaltlich alles stimmt.</p>
<p>Animation super, erste Hälfte toll, letztes Drittel öde, Gesamteindruck positiv, aber durchwachsen. Etwas schade, aber immer noch empfehlenswert.</p>
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		<title>JCVD.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 11:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Bei einem Heimaturlaub gerät der von Karriereproblemen und einem Sorgerechtsstreit angeschlagene Actionstar Jean-Claude Van Damme (Jean-Claude Van Damme) in einen Bankraub. Von den Räubern zur Mithilfe gezwungen, hält ihn die örtliche Polizei mangels anderslautender Informationen schnell für den Drahtzieher des Verbrechens. Es beginnt ein zermürbendes Geiseldrama.

Die Verwendung eines geeigneten Vergleichs ist ein probates, wenn nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/08/23/jcvd/"><img class="size-full wp-image-2395 alignnone" title="JCVD Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/jcvd_000.jpg" alt="JCVD Poster" width="104" height="143" /></a></p>
<p>Bei einem Heimaturlaub gerät der von Karriereproblemen und einem Sorgerechtsstreit angeschlagene Actionstar Jean-Claude Van Damme (Jean-Claude Van Damme) in einen Bankraub. Von den Räubern zur Mithilfe gezwungen, hält ihn die örtliche Polizei mangels anderslautender Informationen schnell für den Drahtzieher des Verbrechens. Es beginnt ein zermürbendes Geiseldrama.</p>
<p><span id="more-2392"></span></p>
<div id="attachment_2394" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/jcvd_001.jpg" rel="lightbox[2392]"><img class="size-full wp-image-2394" title="Hinter den Kulissen eines Shootings für Davidoff Zigaretten." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/jcvd_001.jpg" alt="... und zwischen den Aufnahmen das Warten aufs Comeback." width="460" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">... und zwischen den Aufnahmen das Warten aufs Comeback.</p></div>
<p>Die Verwendung eines geeigneten Vergleichs ist ein probates, wenn nicht sogar das beste Mittel, den Charakter eines Films zu veranschaulichen, will man nicht allzu viel beschreiben. In diesem Fall gestaltet sich die Suche schwer, deshalb muss eine Behelfslösung genügen: JCVD ist im Wesentlichen der ernste Bruder von <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/09/02/my-name-is-bruce/" target="_blank">MY NAME IS BRUCE</a>. Beide Filme setzen sich satirisch und selbstironisch mit den jeweils titelgebenden B- bzw. C-Klasse Darstellern auseinander. Während Bruce Campbell letztes Jahr offen, unverblümt und durchaus erfolgreich die alberne Schiene fuhr, schlichen sich bei JCVD nicht nur optisch nüchternere Töne ein.</p>
<p>Dieser Eindruck mag auch aus dem Umstand entstehen, dass viele Anspielungen für Nicht-Fans nur schwer verständlich oder eingeschränkt lustig sein werden. Das war streng genommen bei <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/09/02/my-name-is-bruce/" target="_blank">MY NAME IS BRUCE</a> nicht anders, wurde aber durch die generelle Albernheit in geringerem Maße spürbar. Ob man die teils enervierenden bzw. für die Figur frustrierenden Szenen in JCVD nun ebenfalls komisch findet oder angesichts der tristen Optik eher als ernste, ehrliche Porträtierung betrachtet, wird sich einerseits am Humor des Zuschauers, vielleicht aber auch an dessen Wissensstand bezüglich der Biografie des belgischen Stars entscheiden. Dass es Momente gibt, in denen der Humor beiseitetritt und einen Blick auf einen Mann gewährt, für den all die Probleme (von dem Bankraub abgesehen) Teil des echten Lebens sind und waren, sollte jedoch unstrittig sein.</p>
<div id="attachment_2397" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/jcvd_002.jpg" rel="lightbox[2392]"><img class="size-full wp-image-2397" title="Die Handypusher werden immer aggressiver." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/jcvd_002.jpg" alt="Never mess with hotel security." width="460" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Never mess with hotel security.</p></div>
<p>Im selben Maß gilt jedoch: Ungeachtet wie komisch man das Geschehen findet, ist kaum zu übersehen, wie sich der Belgier ins Zeug legt. So hat man Van Damme noch nie spielen sehen, und dank der guten Kamera und angenehmen Farbfilter sieht das Ergebnis auch noch besser aus als ein guter Teil der Filme, mit denen er berühmt und erfolgreich wurde. Da mag man zynisch »Kunststück« unken, an der Beachtlichkeit der Leistung ändert das nichts. Leider hatte sich im Vorfeld schnell herum gesprochen, welche eindrucksvolle Sequenz quasi das Herzstück des Film bildet, wodurch sie bei Betrachtung wesentlich an Wirkung einbüßt. Ein wenig angerührt darf man aber trotzdem sein</p>
<p>Bei all dem Lob behält die wesentlichste, eingangs angedeutete Frage ihre Gültigkeit:<br />
Lohnt sich JCVD auch für Zuschauer, die mit dem Schauspieler wenig bis nichts anfangen können, also mit dem Lebensweg des Darstellers kein Stück weit vertraut sind? Die Antwort lautet: Nein. Der Film funktioniert trotz oder gerade wegen Van Dammes Leistung besser, wenn man mit dem Namen auch etwas anfangen kann. Es ist bestimmt nicht immer leicht, sich selbst zu spielen, doch was in diesem Fall derartig Eindruck macht, setzt man bei anderen Filmen grundsätzlich voraus. So sehr der Film auch von seinem ungewöhnlichen Charakter profitiert, hier muss er sich auf objektiver Ebene den Vergleich mit der Normkost gefallen lassen.</p>
<p>JCVD ist die sympathische Abrechnung eines müden Volkshelden mit Karriere, Berühmtheit, persönlichen Fehlern und dem eigenen Leben. Das ist ganz sicher unterhaltsam, doch nicht uneingeschränkt empfehlenswert.</p>
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		<title>Botched.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 15:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war nun also ein Partyfilm. Lange keinen mehr gesehen. Ich scheine da auch etwas falsch in Erinnerung zu haben, denn bis gestern lebte ich in der Annahme, dass man auf Parties Leute einlädt, die man mag. BOTCHED sollte man aber unter keinen Umständen jemandem zeigen, den man leiden kann. Ich unterstelle sogar, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/08/07/botched/"><img class="alignnone size-full wp-image-2342" title="botched_01" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/botched_01.jpg" alt="botched_01" width="104" height="148" /></a>Das war nun also ein Partyfilm. Lange keinen mehr gesehen. Ich scheine da auch etwas falsch in Erinnerung zu haben, denn bis gestern lebte ich in der Annahme, dass man auf Parties Leute einlädt, die man<em> mag</em>. BOTCHED sollte man aber unter keinen Umständen jemandem zeigen, den man leiden kann. Ich unterstelle sogar, dass die Resonanz auf weitere Einladungen spürbar verhaltener ausfallen würde, nachdem man diese Fehlgeburt präsentiert hat.</p>
<p><span id="more-2339"></span></p>
<div id="attachment_2343" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/botched_02.jpg" rel="lightbox[2339]"><img class="size-full wp-image-2343 " title="Nachwuchsmanager sind wie Pflanzen. Man muss sie stutzen, während sie wachsen." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/botched_02.jpg" alt="botched_02" width="460" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Die Darsteller zu verpflichten war gar kein Problem.</p></div>
<p>Man muss schon einfach gestrickt oder vollkommen zugedröhnt sein, um dem brachialen Idiotenhumor etwas abgewinnen zu können. Die Ideen sind so abgedroschen, dass man seinerseits jemanden dafür verdreschen möchte. Selbst die sporadischen Splatterszenen leiden unter der katastrophalen Inszenierung und vermögen keine Reaktion zu erzwingen. Indie-Streifen hin oder her, von den bekannten Gesichtern abgesehen ist BOTCHED auf dem Niveau eines Studentenfilms, und das reicht nicht. Die Drehbuchautoren Derek Boyle &amp; Eamon Friel sollte man im Auge behalten. Einen derartigen Mangel an erzählerischem Talent findet man sonst nur bei Open-Mike-Abenden in Karaoke-Eckkneipen.</p>
<p>Da selbst die Zeit, sich über diese Low-Budget-Horrokomödie aufzuregen, im Anbetracht der bereits geopferten Stunden verschwendet scheint, sei darüber hinaus lediglich erwähnt, was am meisten nervt: Der aufgesetzte, russische Akzent, der bis auf Stephen Dorff allen Darstellern aufgezwungen wurde. Wer es lustig findet, B- bis C-Klasse Akteure wie Sean Pertwee und Jaime Murray derrrarr-t sprechen zu hören (diese beiden zu sehen ist davon abgesehen das einzige Trostpflaster), findet vielleicht auch die übrigen Figuren witzig, die allesamt einem MAD-Magazin-Cartoon entsprungen scheinen. Von Charakteren mag man da gar nicht sprechen, ebensowenig wie von einem Plot.</p>
<p>Aussagekräftige Titel sind eine feine Sache. BOTCHED wurde in der deutschen Version mit dem Zusatz &#8220;Voll verkackt&#8221; versehen. Da hat man das korrekte Urteil gleich beim Titel stehen.</p>
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		<title>Wen die Geister lieben.</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 11:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausnahmsweise mal wieder eine Synopsis vorweg: Nach einer &#8220;Komplikation&#8221; bei einer Operation sieht der von Menschen angewiderte Zahnarzt Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) plötzlich Geister. Als diese davon Wind bekommen, stehen sie natürlich postwendend Schlange, um ihn um die Klärung jener unerledigten Dinge zu bitten, die sie davon abhalten, Frieden zu finden. Der Schnösel Frank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/08/06/wen-die-geister-lieben/"><img class="alignnone size-full wp-image-2352" title="Ghost Town Poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttowm_01.jpg" alt="Ghost Town Poster" width="104" height="154" /></a>Ausnahmsweise mal wieder eine Synopsis vorweg: Nach einer &#8220;Komplikation&#8221; bei einer Operation sieht der von Menschen angewiderte Zahnarzt Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) plötzlich Geister. Als diese davon Wind bekommen, stehen sie natürlich postwendend Schlange, um ihn um die Klärung jener unerledigten Dinge zu bitten, die sie davon abhalten, Frieden zu finden. Der Schnösel Frank (Greg Kinnear) scheut sich nicht einmal, Pincus mit der Aufdringlichkeit seiner Leidensgenossen zu erpressen. Die Forderung: Pincus soll Franks Frau (Tea Leoni) davon abhalten, ihren neuen Lebensgefährten, einen echten Mistkerl, zu ehelichen. Dass der untersetzte Menschenhasser sich dabei in sie verliebt, macht die Sache etwas komplizierter.</p>
<p><span id="more-2347"></span></p>
<div id="attachment_2353" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_02.jpg" rel="lightbox[2347]"><img class="size-full wp-image-2353 " title="Die Arbeitsmoral der Müllabfuhr bietet wieder Anlass zur Fassungslosigkeit." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_02.jpg" alt="Schlechteste pantomimische Darstellung der berühmten drei Affen - EVER." width="460" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Schlechteste pantomimische Darstellung der berühmten drei Affen - EVER.</p></div>
<p>Das Schlechte vorweg: Die Parallelen zu BESSER GEHT&#8217;S NICHT sind beträchtlich. Sieht man von dem (ebenfalls abgedroschenen) &#8220;Ich sehe tote Menschen&#8221;-Konzept ab, wären die beiden Filme in vielen Punkten identisch. Ein (1) hochgradig misanthropisches, aber erfolgreiches Ekel wird durch (2) einen tragischen Zwischenfall, in den (3) Greg Kinnear verwickelt ist, aus seinem (4) manisch-monotonen Alltag gerissen und verliebt sich dabei in eine (5) blonde, nicht mehr allzu junge aber sehr attraktive Frau, die (6) selbst von der Welt und ihrem Leben überfordert ist, allmählich aber (7) die sensible Seite in dem alten Stoffel weckt. Sogar ein nerviger Hund (8) ist dabei, und das ist sicher noch nicht alles.<br />
Hinzu kommen dann noch der Umstand, dass sich romantische Komödien in der Regel sehr gleichen und gewisse erzählerische Schachzüge somit für den versierten Zuschauer bis zu eine halbe Stunde im Voraus absehbar sind. Und da auch Kritiken viel zu häufig formelhaft konstruiert sind, ist auch bei diesem Text hier klar, dass hinter einer so detaillierten Nennung der Schwachpunkte zu Kritikbeginn letztendlich doch ein positives Fazit stehen wird, ungeachtet des bescheuerten Titels.</p>
<p>Auch wenn WEN DIE GEISTER LIEBEN wenig wagt, macht der Film das, was er tut, richtig. Zuerst einmal ist da natürlich Ricky Gervais, den man schon mögen sollte, denn der Film konzentriert sich erwartungsgemäß sehr auf seine Figur. Dankenswerterweise wurde Gervais Humor, dessen Fremdschäm-Faktor sonst deutlich jenseits der Schmerzgrenze liegt, für dieses Drehbuch auf ein angemessenes, erträgliches Maß reduziert. Ob Gervais seine Finger mit in die Scriptsuppe getaucht hat oder ihm die Rolle einfach auf den Leib geschrieben wurde &#8211; ich bezweifle, dass es aktuell viele Schauspieler gibt, die Dr. Bertram Pincus mit der selben (gefühlten) Ehrlichkeit und Ausgewogenheit hätten verkörpern können. Gervais spaltet die Gemüter, doch die Fähigkeit zur Verquickung ablehnender Charaktereigenschaften und durchschnittlichem Aussehen mit sympathischer Intelligenz findet man selten.</p>
<div id="attachment_2354" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_03.jpg" rel="lightbox[2347]"><img class="size-full wp-image-2354" title="Was sehen Sie, wenn Sie im Dunkeln allein sind, und die Dämonen kommen?" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_03.jpg" alt="Also Ricky, wer soll dein Herzblatt sein?" width="460" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Also Ricky, wer soll dein Herzblatt sein?</p></div>
<p>Tea Leoni als sein Love Interest begeistert nicht weniger. Ihr Darstellung ist mal wieder ein Beweis dafür, dass man sie trotz kontinuierlicher Arbeit viel zu selten auf der Leinwand sieht. Sie hat zwar nicht die zerbrechliche Anmut einer Helen Hunt, spielt die unsichere und etwas steife Forscherin mit dem gequälten Lächeln jedoch derart gut, dass man auch sie quasi sofort ins Herz schließen kann, wodurch die Grundvoraussetzung für eine romantische Komödie schon einmal erfüllt wäre. Dass man die aufkeimende Liebe zwischen den beiden hin und wieder wirklich glaubt, stellt für mich die maßgeblichste Leistung des Films dar*. Da verzeihe ich auch gern die Frauenzeitschriften-kompatible Botschaft solcher Filme, dass sich Männer grundlegend ändern können, wenn sie nur richtig motiviert werden.</p>
<p>Das Genre selbst ist gleich der nächste Punkt: Eine romantische Komödie, die in Sachen Romantik mit angezogener Handbremse fährt und sich dabei nicht für witziger hält, als sie ist, kann man schon fast als Wohltat bezeichnen. Ein Beispiel: Wenn, wie früh im Film erwähnt wird, jeder Geist stets die Kleidung trägt, die er oder sie zum Zeitpunkt seines Todes am Körper hatte, wundert es wenig, dass irgendwann ein schräger, nackter Vogel auftaucht. Andere Komödien versuchen daraus einen großen Lacher zu erwzingen, hier aber bleibt die Irritation des Protagonisten mehr Nebenaspekt und wird – wenn schon nicht verhuscht – dann doch zumindest ohne unsichtbares Ausrufezeichen im Geschehen platziert. Der Humor erschließt sich hauptsächlich aus den Dialogen und Gervais zynischen Kommentaren, die ausgeglichen durch seine Unbeholfenheit auch nicht zu einseitig wirken. Um in den vollen Genuss seiner Darbietung zu kommen, empfiehlt es sich mal wieder, auf eine Synchronfassung zu verzichten. Dann schließt der Film auch mit den besten zwei Sätzen, die ich seit <strong>langer</strong> Zeit in einem Film dieser Art gehört habe.</p>
<div id="attachment_2355" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_04.jpg" rel="lightbox[2347]"><img class="size-full wp-image-2355" title="&quot;Wie man deutlich sehen kann, sind die Hoden nach dem Tod geschwollen.&quot;" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/ghosttown_04.jpg" alt="&quot;So schlecht sieht der Auflauf doch gar nicht aus, oder?&quot;" width="460" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;So schlecht sieht der Auflauf doch gar nicht aus, oder?&quot;</p></div>
<p>WEN DIE GEISTER LIEBEN folgt eng den Vorgaben des Genres und geriet entsprechend generisch und vorhersehbar, wirkt aber dank der netten Dialoge erfrischend genug um ein nachhaltig gutes Gefühl zu vermitteln, diverse Lacher zu erkaspern und viel Anlass zum Schmunzeln zu geben. Und mehr erwartet man von einem Film wie diesem ja auch nicht.</p>
<p>* SPOILER: Das Drehbuch verzichtet auch auf Kuss- oder Sexszenen, die eine Belastung für die Glaubwürdigkeit wären. Eine weitere, kluge Entscheidung.</p>
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		<title>Fantasy Filmfest Rundumschlag Teil 1 &#8211; Trailershow</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2009/06/20/fantasy-filmfest-rundumschlag-teil-1-trailershow/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy Filmfest]]></category>
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		<category><![CDATA[humor]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten 16 Beiträge des diesjährigen Fantasy Filmfest(s?) sind seit einigen Tagen auf der offiziellen Webseite gelistet. Und wie jedes Jahr artet es regelrecht in Arbeit aus, sich durch die Trailer und Filminfos zu wühlen, um eine Vorauswahl zu treffen.
Einen echten Genrefan schockt jedoch bekanntlich wenig, und da es eine meiner wenigen, persönlichen Traditionen ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten 16 Beiträge des diesjährigen Fantasy Filmfest(s?) sind seit einigen Tagen auf der <a href="http://www.fantasyfilmfest.com/">offiziellen Webseite</a> gelistet. Und wie jedes Jahr artet es regelrecht in Arbeit aus, sich durch die Trailer und Filminfos zu wühlen, um eine Vorauswahl zu treffen.</p>
<p>Einen echten Genrefan schockt jedoch bekanntlich wenig, und da es eine meiner wenigen, persönlichen Traditionen ist, meine Einschätzungen zu notieren, um die spätere Entscheidung zu erleichtern, beginnt für mich das Filmfest heute &#8211; mit dem ersten Blogeintrag, meinen komplett subjektiven Rundumschlag zu den angekündigten Titel, wie immer ohne Anspruch auf Fairness oder Richtigkeit.</p>
<p><span id="more-1957"></span></p>
<p><strong>A FILM WITH ME IN IT</strong><br />
Der Trailer scheint schon ordentlich zu spoilern. Definitiv mein Top-Favorit, dank BLACK BOOKS Wirrkopf Dylan Moran. Würde ich mir sogar ohne Bild ansehen, nur um die Dialoge zu hören. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=61wkfmWzLq4" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>BATHORY</strong><br />
Warum sind die schlechten Trailer immer die längsten? Soll ein symbolschwangeres Intrigantenstück sein, sieht aber im Moment eher aus wie eine plotbefreite Mischung aus Bartholomäusnacht und Caligula, mit der obligatorischen Mixtur aus Schreien, Sex und Messerstecherei. Kuschelkino für Borderliner und schizoide Gothics? Reizt mich kein bisschen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VcXaXVG6_kg" target="_blank">&gt;&gt; Trailer</a></p>
<p><strong>THIRST</strong><br />
Koreanischer Vampirfilm. Ein Pastor wird zum Blutsauger. Komasaufen statt Klingelbeutel. Chan-wook Park auf dem Regiestuhl verspricht eine ansprechende Cinematographie, ein visuelles Schmankerl à la <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2007/08/08/im-a-cyborg-but-thats-ok/" target="_blank">I&#8217;M A CYBORG, BUT THAT&#8217;S OK</a> scheint es aber nicht zu sein. Mit junger Konkurrenz in Form von <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/02/28/let-the-right-one-in/" target="_blank">LET THE RIGHT ONE IN</a> sollte man sich von diesem Film nicht zu viel versprechen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QOrcIyvW5Rk" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>THE CHILDREN</strong><br />
Der nächste Übernerver. Die größte Spannung verspricht die Wette, wer nervtötender sein wird: Kinder oder Eltern. Die 90er-Jahre-Optik und der schlechte Voiceover im Trailer versprechen unfreiwilligen Humor für Schmerzbefreite. Wohl eher dritte Wahl. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QOrcIyvW5Rk" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>GRACE</strong><br />
Killerbabys gibt es zuhauf, dieses Jahr ist es mal wieder eines, das gefüttert werden will. Mag jetzt, von einem Horrorfilmfreund kommend, komisch klingen, aber: Wo ist der Reiz bei einem Film, der aufgrund seiner Storyidee und dem Trailer zu mindestens 80% vorhersehbar ist? Genau. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_FIsRuIoxLE" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>IN THE ELECTRIC MIST</strong><br />
Südstaaten-Thriller mit Tommy Lee Jones und John Goodman. Feine Sache. Trotz angeblich wirrer Erzählweise recht weit oben auf meiner Liste. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oDyVn7RT-yA" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>K-20</strong><br />
Ist es ein Vogel, ist es ein Flugzeug? Nein! Es ist ein japanischer Robin Hood mit einer Klamotte zwischen Zorro und The Shadow. Die letzten Kinoauftritte seiner Kostümverwandten waren mehr als mäßig, der Trailer macht aber Hoffnung auf Popcorn-Kino vom Feinsten. Lohnt sich wahrscheinlich schon allein der Schauwerte wegen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vf1aGaOSvrw" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>THE KILLING ROOM<br />
</strong>Habe mich schon gefragt, wo die Folterpornos bleiben. Will sich laut Inhalt als EXPERIMENT verkaufen, ich unterstelle aber eine baldige Verlagerung des Schwerpunkts vom psychischen ins physische. Ohne Trailer und Kritken keine Wertung, man sollte aber skeptisch bleiben.</p>
<p><strong>LESBIAN VAMPIRE KILLERS</strong><br />
Muss man nichts zu sagen. Hält sicher, was er verspricht. Weg damit. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oc4llmQYyKY" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>MUTANTS</strong><br />
Sieht schick aus und suggeriert eine psychologische Komponente, die über den Pseudorealismus hinausgeht, den man in den letzten Jahren häufig bei Zombiefilmen vorgesetzt bekam. Ob der Film das auch liefern kann, oder tatsächlich seinen Untoten bei gleichbleibend geringer Qualität nur einen anderen Namen gibt, wird sich zeigen. Zweite Wahl. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxy6mCIeZtg" target="_blank">&gt;&gt;Trailer<br />
</a> <strong><br />
NEW TOWN KILLERS</strong><br />
Menschenjagd als skrupelloses Spiel. Auch nicht neu. Sieht hier aber ziemlich gut aus und profitiert wahrscheinlich gehörig von dem &#8220;Was würde ich tun&#8221;-Faktor. Erste Wahl. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqahpML6VV4" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>PONTYPOOL</strong><br />
Okay, wer muss nach den ersten 5 Sekunden nicht an Fallout3 denken? Galaxy News Radio, anyone? Was danach kommt, kündigt bloß den gewohnten, aktuell so beliebten Epedemiehorror mit Zombieeinschlag an. Mit Stephen McHattie in der Hauptrolle und dem offensichtlichen Verständnis für effektvollen Horror (Zeige wenig, lass der Fantasie der Figuren und somit des Publikums freien Lauf) könnte der Film aber prächtig funktionieren. Erste Wahl. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RsGPsbAd7Dc" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>SEXYKILLER</strong><br />
Ich hab ja keine Vorurteile, im Gegenteil, aber ein spanischer Film mit dem Titel Sexykiller&#8230; die größte Überraschung &#8211; wenn man so will &#8211; ist, dass sich dahinter offenbar eine Art SCARY MOVIE verbirgt, der sich die Optik von CLUELESS und 3 ENGEL FÜR CHARLIE leiht. Wer bonbonfarbene Anarcho-Action mag, und sich schon immer gefragt hat wie ein Film aussehen würde, wenn Beate Uhse die Garderobe leitet, ist hier richtig. Der Rest des Publikums sind wahrscheinlich männliche Singles zwischen 18 und 38. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YI994iwFW3w" target="_blank">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>THE TOURNAMENT</strong><br />
Kein Trailer, keine Kritiken, nur das: &#8220;Every seven years in an unsuspecting town, The Tournament takes place. A battle royale between 30 of the world&#8217;s deadliest assassins&#8230;&#8221; Wäre der erste Film dieser Art, der wirklich was taugt. Und ja, ich hab&#8217; <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/07/02/smokin-aces/" target="_blank">SMOKIN ACES</a> gesehen.</p>
<p><strong>TRICK R&#8217; TREAT</strong><br />
ein abgedrehter Slasher in bester Freddy Krueger Tradition, mit toller Optik, guten Effekten, einer Prise Humor und sympathischer Darstellerriege (Dylan Baker, Tahmoh Penikett, Brian Cox)? Ist es wahr oder ein übler Scherz? Sollte man selbst herausfinden, denke ich. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ggDNhd5FC2U">&gt;&gt;Trailer</a></p>
<p><strong>WASTING AWAY</strong><br />
Könnte der Gaudifilm dieses Jahres werden, und sieht sogar noch einen ganzen Zacken innovativer aus als <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2007/08/02/fff-notizen-tag-1/" target="_blank">BLACK SHEEP</a>, <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2007/08/04/fido/" target="_blank">FIDO</a> oder <a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2008/09/02/my-name-is-bruce/">MY NAME IS BRUCE</a>, die in den vergangenen Jahren die Lacher auf ihrer Seite hatten. Wer hier kneift aber LESBIAN VAMPIRE KILLERS oder SEXYKILLER (die Naaaaamen) ansieht, ist nicht mehr zu helfen. <a href="http://www.wastingawaythemovie.com" target="_blank">&gt;&gt;Website</a></p>
<p>Damit ist der aktuelle Stand:</p>
<p><strong>DEFINTIV</strong><strong><br />
</strong>A film with me in it<br />
In the electric mist<br />
New Town Killers<br />
Pontypool<br />
Trick R&#8217; Treat<br />
Wasting Away</p>
<p><strong>VIELLEICHT</strong><br />
Thirst<br />
K20<br />
The Killing Room<br />
Mutants<br />
The Tournament</p>
<p><strong>KEINESFALLS</strong><br />
Bathory<br />
The Children<br />
Grace<br />
Lesbian Vampire Killers<br />
Sexykiller</p>
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		<title>Alles ist erleuchtet.</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2009/05/08/alles-ist-erleuchtet/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 20:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Dear Diorama]]></category>
		<category><![CDATA[drama]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[humor]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Filme sind wie Unfallopfer. Sie müssen nur lang genug herum liegen, dann wird sich schon jemand erbarmen. ALLES IST ERLEUCHTET bildet sogar in dieser Gruppe einen Härtefall. Bevor ich mich durchringen konnte, ihn anzusehen, beging ich erstmal wiederholt Fahrerflucht. Wie sich herausstellte, tat ich ihm damit Unrecht.
Großes, großes Unrecht.

Der erste Versuch dauerte exakt 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/05/08/alles-ist-erleuchtet/"><img class="alignnone size-full wp-image-1837" title="allesisterleuchtet_01" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/allesisterleuchtet_01.jpg" alt="allesisterleuchtet_01" width="104" height="147" /></a>Manche Filme sind wie Unfallopfer. Sie müssen nur lang genug herum liegen, dann wird sich schon jemand erbarmen. ALLES IST ERLEUCHTET bildet sogar in dieser Gruppe einen Härtefall. Bevor ich mich durchringen konnte, ihn anzusehen, beging ich erstmal wiederholt Fahrerflucht. Wie sich herausstellte, tat ich ihm damit Unrecht.</p>
<p>Großes, großes Unrecht.</p>
<p><span id="more-1834"></span></p>
<div id="attachment_1838" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-1838" title="Von wegen &quot;follow the yellow big road&quot;." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/allesisterleuchtet_03.jpg" alt="...ob meine Nachbarin etwas Sonnenblumenöl übrig hat?" width="460" height="212" /><p class="wp-caption-text">...ob meine Nachbarin etwas Sonnenblumenöl übrig hat?</p></div>
<p>Der erste Versuch dauerte exakt 15 Sekunden. Dann entschied ich, nicht in der richtigen Stimmung für einen Film zu sein, dessen Vorspann mit fideler Klezmer-Musik unterlegt ist. Wochen vergingen. Die zweite Hürde riss ich bei Minute 7. Dann hatte ich genug vom dick bebrillten Elijah Wood, dessen dahinsiechender Großmutter und seinem pausbäckigen Rückblenden-Alter-Ego. Wenn ich ohne emotionalen Bezug zu den Figuren minutenlange Sterbeszenen mit minimalem Sprechtext sehen will, kann ich mir auch HOSTEL ausleihen. Dachte ich, schaltete ab und wartete nochmal zwei Wochen.</p>
<p>Tatsächlich dauert es selbst nach dieser trägen Einleitung noch ein gutes Stück, bis der Film wirklich zu sich findet. Die nachfolgende Einführung der übrigen Protagonisten wirkt nämlich trotz &#8211; und gerade wegen -  ihres skurrilen Charmes und ihrer schrulligen Figuren etwas zu bemüht komisch und verdreht, um wirklich zu überzeugen. Ich bin kein großer Fan von Reise-/Road-Movies, doch schräger Humor und Culture-Clash sind keine Motive, die man im Dunstkreis dieses Genres selten sieht. Erst letztes Jahr hat THE DARJEELING LIMITED gezeigt, wie niveauvoll und sympathisch man in dieser Tonlage erzählen kann, ohne albern zu wirken.</p>
<div id="attachment_1836" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-1836" title="Sehr effektiv: In der Ukraine starrt man schlechte Ober einfach nieder." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/allesisterleuchtet_02.jpg" alt="... dann fiel ihm ein, dass er versprochen hatte, die Karten mitzubringen." width="460" height="211" /><p class="wp-caption-text">... dann fiel ihm ein, dass er versprochen hatte, die Karten mitzubringen.</p></div>
<p>Sind die ersten 25 Minuten mit den absehbaren Konfrontationen grundgegensätzlicher Charaktere aber überstanden, entfaltet sich eine anrührende, zutiefst menschliche Geschichte, der es gelingt, von Belustigung über Nachdenklichkeit bis hin zu Trauer und Katharsis dermaßen viele Stimmungslagen beim Zuschauer hervor zu rufen, dass man am Ende kaum mehr weiß, was für eine Art Träne man sich eigentlich gerade aus den Augenwinkeln wischt. Sogar der Soundtrack macht nach einer Weile richtig Spaß.</p>
<p>Eine unbedingte Empfehlung für diese stellenweise anstrengende, jedoch absolut wundervolle Romanverfilmung. Nach DER PIANIST die wahrscheinlich beste Aufarbeitung einer jüdischen Tragödie im zweiten Weltkrieg, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Großartig ist deshalb noch untertrieben.</p>
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