Monsters vs. Aliens.

Seiner Prämisse nach zu urteilen hätte MONSTERS vs. ALIENS ein aufgedrehter, brüllend komischer Animationsspaß werden können. Tatsächlich enttäuscht das vermeintliche Erfolgsrezept aber, schon allein des ungenutzten Potentials wegen. Sämtliche Figuren (von Charakteren mag man gar nicht reden) leiden unter der chronischen Erkrankung, die sich durch viele Dreamworks-Produktionen (z.B. Shrek, Madagascar) zieht: Sie sind zu generisch, zu eindimensional gestrickt, um die Zuneigung der Pixar-verwöhnten Zuschauer zu erobern.

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Drag me to hell.

Ungeachtet der Gefahr, von Experten eines Besseren belehrt zu werden, sei die Behauptung in den Raum gestellt, dass kaum ein Filmgenre so viele Unterkategorien kennt wie Horror. Soweit, so dreist. Aber es kommt noch schlimmer. Der Einfachheit halber – und nicht zuletzt der nachfolgenden Argumentation wegen – möchte ich all diese Subgenres, ihre jeweiligen Charakteristika missachtend, in zwei grobe Klassen unterteilen.
Auf der einen Seite die Filme, in die man ein Date oder einen schreckhaften Partner mitnehmen würde. Ein halbgruseliger Streifen macht mehr Laune, wenn man jemanden dabei hat, der (mehr oder minder) genüsslich quiekt. Was zählt, ist die gemeinsame Freude an leichter, massenkompatibler Kost, nicht die Effektivität des geschilderten Grauens.

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A film with me in it.

A film with me in it POSTERDer erfolg- und arbeitslose, abgebrannte Schauspieler Mark (Mark Doherty) lebt mit seiner Freundin Sally (Amy Huberman) und seinem schwerbehinderten Bruder in einer heruntergekommenen, stockfinsteren Kellerwohnung. Sein einziger Kumpel ist der Möchtegern-Drehbuchautor und angebliche Kellner Pierce (Dylan Moran), der ebenfalls beim Vermieter tief in der Kreide steht, seine Tage aber dem Alkohol und den Pferdewetten statt dem Schreiben widmet.
Als eine Folge verrückter Unfälle in zwei Todesfällen resultiert, und sich Mark plötzlich mit zwei Leichen in seiner Wohnung konfrontiert sieht, ist Pierce sofort klar, dass niemand, am wenigsten die Polizei, seinem Freund Glauben schenken wird. Hastig beginnt er, einen Plan zu ersinnen, mit dem sie sich aus der Affäre ziehen können. Dass kurz darauf unangemeldeter Besuch vor der Tür steht, tritt gleich die nächste Katastrophe los.

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Bolt.

Bolt PlakatDer kleine Hund BOLT ist der Held einer actionreichen Kinderserie, weiß davon aber nichts, denn dank geschickter Manipulation seitens Regie und Crew hält er alles für uneingeschränkte Realität – einschließlich seiner Superkräfte. Als er zufällig vom Studiogelände verfrachtet wird, beginnt er im Glauben an die Echtheit eines Cliffhanger die Suche nach seinem vermeintlich entführten Frauchen. Bevor er sie findet, holt ihn allerdings die unbarmherzige Wirklichkeit ein.

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JCVD.

JCVD Poster

Bei einem Heimaturlaub gerät der von Karriereproblemen und einem Sorgerechtsstreit angeschlagene Actionstar Jean-Claude Van Damme (Jean-Claude Van Damme) in einen Bankraub. Von den Räubern zur Mithilfe gezwungen, hält ihn die örtliche Polizei mangels anderslautender Informationen schnell für den Drahtzieher des Verbrechens. Es beginnt ein zermürbendes Geiseldrama.

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Botched.

botched_01Das war nun also ein Partyfilm. Lange keinen mehr gesehen. Ich scheine da auch etwas falsch in Erinnerung zu haben, denn bis gestern lebte ich in der Annahme, dass man auf Parties Leute einlädt, die man mag. BOTCHED sollte man aber unter keinen Umständen jemandem zeigen, den man leiden kann. Ich unterstelle sogar, dass die Resonanz auf weitere Einladungen spürbar verhaltener ausfallen würde, nachdem man diese Fehlgeburt präsentiert hat.

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Wen die Geister lieben.

Ghost Town PosterAusnahmsweise mal wieder eine Synopsis vorweg: Nach einer “Komplikation” bei einer Operation sieht der von Menschen angewiderte Zahnarzt Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) plötzlich Geister. Als diese davon Wind bekommen, stehen sie natürlich postwendend Schlange, um ihn um die Klärung jener unerledigten Dinge zu bitten, die sie davon abhalten, Frieden zu finden. Der Schnösel Frank (Greg Kinnear) scheut sich nicht einmal, Pincus mit der Aufdringlichkeit seiner Leidensgenossen zu erpressen. Die Forderung: Pincus soll Franks Frau (Tea Leoni) davon abhalten, ihren neuen Lebensgefährten, einen echten Mistkerl, zu ehelichen. Dass der untersetzte Menschenhasser sich dabei in sie verliebt, macht die Sache etwas komplizierter.

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Fantasy Filmfest Rundumschlag Teil 1 – Trailershow

Die ersten 16 Beiträge des diesjährigen Fantasy Filmfest(s?) sind seit einigen Tagen auf der offiziellen Webseite gelistet. Und wie jedes Jahr artet es regelrecht in Arbeit aus, sich durch die Trailer und Filminfos zu wühlen, um eine Vorauswahl zu treffen.

Einen echten Genrefan schockt jedoch bekanntlich wenig, und da es eine meiner wenigen, persönlichen Traditionen ist, meine Einschätzungen zu notieren, um die spätere Entscheidung zu erleichtern, beginnt für mich das Filmfest heute – mit dem ersten Blogeintrag, meinen komplett subjektiven Rundumschlag zu den angekündigten Titel, wie immer ohne Anspruch auf Fairness oder Richtigkeit.

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