<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>The AcidBar &#187; krimi</title>
	<atom:link href="http://www.acidbar.de/wordpress/tag/krimi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.acidbar.de/wordpress</link>
	<description>...schreibt Romane, Kurzgeschichten, Fast Fiction und alles, wozu er sonst noch Worte findet. Wenn es drauf ankommt, fehlen sie dann.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 14:17:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>The Ghost Writer.</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/02/the-ghost-writer/</link>
		<comments>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/02/the-ghost-writer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Dear Diorama]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[krimi]]></category>
		<category><![CDATA[noir]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acidbar.de/wordpress/?p=3093</guid>
		<description><![CDATA[Selten sind sie, die Filme, in denen einfach alles stimmt. THE GHOSTWRITER ist solch ein Fall. Mit ruhigem Tempo und leisen Tönen komponiert (anders darf man es schon nicht mehr nennen) Regisseur Roman Polanski einen Thriller, wie man ihn sich harmonischer kaum wünschen kann. Der angedeutete Widerspruch in dieser Aussage ist dabei stellvertretend für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/02/the-ghost-writer/"><img class="alignnone size-full wp-image-3095" title="ghostwriter_poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/ghostwriter_poster.jpg" alt="" width="180" height="267" /></a>Selten sind sie, die Filme, in denen einfach alles stimmt. THE GHOSTWRITER ist solch ein Fall. Mit ruhigem Tempo und leisen Tönen komponiert (anders darf man es schon nicht mehr nennen) Regisseur Roman Polanski einen Thriller, wie man ihn sich harmonischer kaum wünschen kann. Der angedeutete Widerspruch in dieser Aussage ist dabei stellvertretend für den einzigen kritischen Hinweis, den man in diesem Kontext geben muss: THE GHOSTWRITER ist Programmkino, ein guter Wein mit edler Note, der jedoch auch einen gewissen »Feingeist« voraussetzt, um überzeugen zu können. Er ist nicht wahnsinnig packend, nicht unfassbar einfallsreich und auch nicht so intensiv, dass man noch Jahre später davon sprechen wird. Doch wer zieht nicht mit Freuden einen Film, der gut sein möchte und das schafft, einem Film vor, der bahnbrechend sein will, und an diesem Anspruch scheitert.<br />
<span id="more-3093"></span><br />
Schon in der ersten Einstellung, in der eine Fähre in einen Hafen einläuft, wird deutlich, dass gleich etwas Besonderes folgen wird. Die Stimmung, die von Kamera und musikalischer Untermalung transportiert wird, während sich der Bug langsam öffnet, liegt einen Tick abseits der gewohnten Kost, wirkt einen Hauch kühler, eindringlicher, ja sogar »bedachter« als in anderen Filmen. Würde es sich nicht um die Verfilmung eines Romans von Robert Harris handeln, träfe es der Vergleich am Besten, dass sich die Szene anfühlt, als würde man sie gerade lesen, nicht betrachten. Wer sich hiervon schon gelangweilt fühlt, kann eigentlich gleich abschalten.</p>
<p>Dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten Film, dem es gelingt, sich seine Klarheit in allen Aspekten zu bewähren. Allen voran muss hier die brillante Besetzung erwähnt werden. Ewan McGregor und Pierce Brosnan entpuppen sich als ideale Wahl für ihre jeweiligen Rollen und überraschen &#8211; gestützt durch vortreffliche Dialoge &#8211; mit einer Authentizität, die man ihnen nicht unbedingt zugetraut hätte. Genauso erwähnenswert sind jedoch die weiteren Rollen, bei denen man geradezu ins Schwärmen gerät. Olivia Williams, Kim Cattrall und Tom Wilkinson kann man schon kaum mehr für ihr gutes Spiel loben, so perfekt sind sie besetzt.</p>
<p>Die Geschichte selbst ist relativ geradlinig, profitiert aber von dem durchweg professionellem Timing und guter Glaubwürdigkeit, so dass die Passagen, in denen der literarische Charakter in den Vordergrund tritt, nie störend auffallen. Dabei ist zu beachten, dass es kaum eine Rolle spielt, was letztlich hinter dem mysteriösen Todesfall steckt. THE GHOSTWRITER handelt nicht allein von der Aufklärung eines Verbrechens, sondern &#8211; wenn man so will &#8211; vom klassischen Bild der Fliege, die sich in einem Spinnennetz verfängt und immer weiter darin verstrickt, je mehr sie sich nach einem Ausweg umsieht. Der politische Aspekt wird dabei lediglich in homöopathischen Dosen verabreicht und lässt nie seine Funktion als Katalysator vergessen. Wenn die Buchvorlage, wie es heißt, auch als Abrechnung mit Tony Blair zu verstehen ist &#8211; der filmischen Umsetzung merkt man nicht viel davon an.</p>
<p>Schlussendlich lebt THE GHOSTWRITER jedoch von seiner Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Laufzeit zieht. Mit einem herben, in gewissem Sinne für Polanski-Filme typischen Ende wird dann noch eine Schlussnote gesetzt, die endgültig beweist, wie schön und erwachsen ein Thriller wirken kann, der sich nicht darum sorgen muss, wie er an den Kinokassen abschneiden wird.</p>
<p>Einfach großartig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/02/the-ghost-writer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Public Enemy No.1 (Mordinstinkt / Todestrieb)</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/01/public-enemy-no-1-mordinstinkt-todestrieb/</link>
		<comments>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/01/public-enemy-no-1-mordinstinkt-todestrieb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Dear Diorama]]></category>
		<category><![CDATA[drama]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[krimi]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acidbar.de/wordpress/?p=3063</guid>
		<description><![CDATA[Gewöhnlich scheinen deutsche Verleihfirmen bereits mit der Übersetzung eines simplen Titels heillos überfordert. Beispiele dafür, welch krude Ergebnisse daraus resultieren können, kennt wohl jeder zu Genüge. Besonders kompliziert bzw. perfide wird es allerdings, wenn ein Zweiteiler veröffentlicht wird, dessen Titel nur eine Gemeinsamkeit zeigen: Den Namen einer Person, die heute kaum einer mehr kennt. Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/01/public-enemy-no-1/"><img class="alignnone size-full wp-image-3064" title="mesrine_poster" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/mesrine_poster.jpg" alt="" width="180" height="254" /></a>Gewöhnlich scheinen deutsche Verleihfirmen bereits mit der Übersetzung eines simplen Titels heillos überfordert. Beispiele dafür, welch krude Ergebnisse daraus resultieren können, kennt wohl jeder zu Genüge. Besonders kompliziert bzw. perfide wird es allerdings, wenn ein Zweiteiler veröffentlicht wird, dessen Titel nur eine Gemeinsamkeit zeigen: Den Namen einer Person, die heute kaum einer mehr kennt. Also macht man aus »Mesrine: Public Enemy # 1« und »Mesrine: Killer Instinct« kurzerhand »Public Enemy No. 1: Mordinstinkt« und »Public Enemy No. 1: Todestrieb«, wobei letzterer dem deutschen Titel der Autobiografie entspricht, was sicher kein Zufall ist.</p>
<p>Glücklicherweise geriet der Film, der das Leben des berühmten Kriminellen und legendären Ausbrechers Jaques Mesrine beschreibt, deutlich verständlicher bzw. geradliniger. Zu geradlinig, möchte man meinen, denn der Film leidet unter dem selben Problem wie das Buch: Die Etappen eines Lebens lassen sich nicht ohne weiteres zu einer effektiven Erzählung verbinden.</p>
<p><span id="more-3063"></span></p>
<p>Die Problematik ist folgende:</p>
<p>Es ist immer spannend, einen charismatischen Verbrecher durch sein Leben zu begleiten. Besonders wenn man ab und an einen Blick hinter die gelassene Fassade werfen und für einen Augenblick erkennen kann, was hinter der Maske des selbstbewussten Lebemanns lauert. Doch vermag ein Buch, und eben auch ein Film, eine Persönlichkeit nicht in all ihren Facetten zu porträtieren. So bleibt der Blick zwangsläufig eingeengt, das Verständnis auf den Kontext reduziert, der durch die simple Abfolge der gezeigten Taten und Erlebnisse entsteht.</p>
<p>Die Verfilmung von Jean-François Richet hat den Anstand, mit einem entsprechenden Hinweis zu eröffnen. Gleichzeitig wird auch erklärt, dass nicht nur weggelassen, sondern auch hinzugefügt wurde, und zwar in Form fiktiver Momente, die das vermitteln sollen, was Realität und Buch in der zeigbaren Form nicht vermögen. Ein löblicher Ansatz, der sich in der Praxis aber schwierig gestaltet. Das Ergebnis ist ein durchaus spannender, episodenhaft strukturierter Film, der jedoch neben tieferen Einsichten auch einen roten Faden vermissen lässt.</p>
<p>Aus dieser Problematik lässt sich ein weiterer Aspekt ableiten, der auch die Romanvorlage charakterisierte. Solange der Filter eines Mediums und eines &#8211; im Falle der Verfilmung sogar zweier &#8211; Erzählers zwischen dem Leser/Zuschauer und einer möglichen Erkenntnis steht, und Letzterer beeinflusst, was überhaupt besprochen wird, lässt sich kaum eine Einsicht gewinnen, die tiefer wäre als der Eindruck, den man bekommt, wenn man einen Menschen einen Abend lang begleitet. Hier muss der Film zwangsläufig enttäuschen, auch wenn er sich redlich bemüht, nah an der Figur zu bleiben, ohne dabei die Distanz zu verlieren.</p>
<p>Der beste Grund, sich die insgesamt mehr als 4 Stunden trotzdem anzusehen, hat ebenfalls einen Namen. Vincent Cassel, der Mesrine in beiden Teilen spielt, gibt hier womöglich die Performance seiner Karriere zum Besten. Allein die äußerlichen Veränderungen, die er durchmacht, die Masken die er trägt und die Wesenszüge, die er darstellt, machen MESRINE zu einem Erlebnis und tragen wesentlich dazu bei, dass man sich selten zu langweilen beginnt. Zusammen mit ein paar Gastauftritten, allen voran Gérard Depardieu, Elena Anaya und Mathieu Amalric, wird aus dem an sich trockenen Biopic doch noch ein saftiger Gangsterfilm mit diversen intensiven Momenten.</p>
<p>Natürlich ließen sich die beiden Teile noch eingehender einzeln besprechen, vor allem da sie sich in ihren inhaltlichen Schwerpunkten durchaus unterscheiden. Doch sind sie, wie schon der Vorspann ahnen lässt, als großes Ganzes gedacht, und wer vom ersten Teil nicht massiv enttäuscht ist, wird sich bestimmt nicht bitten lassen, dem zweiten eine Chance zu geben, was eine Trennung der Rezensionen unsinnig macht.</p>
<p>Wer sich ernsthaft für die Person Jaques Mesrine interessiert, dem sei dennoch in erster Linie das Buch empfohlen. In einer Geschichte, in der das Interessanteste nie offen angesprochen wird, ist die Stimme dessen, der sie direkt erlebt hat, unentbehrlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acidbar.de/wordpress/2010/09/01/public-enemy-no-1-mordinstinkt-todestrieb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In the electric mist.</title>
		<link>http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/12/in-the-electric-mist/</link>
		<comments>http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/12/in-the-electric-mist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 16:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy Filmfest]]></category>
		<category><![CDATA[My Dear Diorama]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[krimi]]></category>
		<category><![CDATA[mystery]]></category>
		<category><![CDATA[noir]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acidbar.de/wordpress/?p=2523</guid>
		<description><![CDATA[Die Leiche einer Prostituierten wird im Sumpf nahe der Südstaaten-Kleinstadt New Iberia gefunden. Der Vietnam-Veteran und gealterte Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) geht den Spuren und Verdächtigen nach, die ihn recht bald zu einem alten Bekannten führen: Seinem ehemaligen Freund Julius »Baby Feet« Balboni (John Goodman), dessen Verbindungen zu der Mafia die beiden vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/12/in-the-electric-mist/"><img class="alignnone size-full wp-image-2534" title="In the electric mist" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/in-the-electric-mist-0.jpg" alt="In the electric mist" width="104" height="142" /></a>Die Leiche einer Prostituierten wird im Sumpf nahe der Südstaaten-Kleinstadt New Iberia gefunden. Der Vietnam-Veteran und gealterte Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) geht den Spuren und Verdächtigen nach, die ihn recht bald zu einem alten Bekannten führen: Seinem ehemaligen Freund Julius »Baby Feet« Balboni (John Goodman), dessen Verbindungen zu der Mafia die beiden vor langer Zeit voneinander entfremdet haben. Dieser ist mittlerweile ein einflussreicher Geschäftsmann und hat sich kürzlich im Rahmen einer Filmproduktion wieder in der Gegend niedergelassen.</p>
<p>Was Robicheaux jedoch viel mehr aus der Bahn wirft, ist das in eine schwere Eisenkette verstrickte Skelett, das bei Dreharbeiten zu besagtem Film im selben Sumpf gefunden wird, denn es erinnert ihn an ein ungesühntes Verbrechen, dass er in seiner Jugend bezeugte. Als ihm auch noch ein konföderierter General der amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in Visionen erscheint, begibt sich Robicheaux allmählich in ein Zwielicht, in dem sich ihm zwar wichtige Hinweise erschließen, in dem er aber auch Gefahr läuft, Selbstkontrolle und Realitätsbezug zu verlieren.<br />
<span id="more-2523"></span></p>
<div id="attachment_2536" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/in-the-electric-mist-1.jpg" rel="lightbox[2523]"><img class="size-full wp-image-2536  " title="Oben grün und unten blau: Swamp-Camouflage." src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/in-the-electric-mist-1.jpg" alt="Ein Kerl von altem Schrot und Korn. Der Schnaps steht auf dem Boden." width="460" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Kerl von altem Schrot und Korn. Der Schnaps steht auf dem Boden.</p></div>
<p>Manche Filme verlieren mit jedem Tag, der nach Kinobesuch verstreicht, etwas mehr von ihrem Flair. Die Romanverfilmung IN THE ELECTRIC MIST ist solch ein Fall und auf seine Weise genauso schwierig wie die Verbrechen, von denen er erzählt. Das malerische Setting und die guten Darsteller stehen einem inkohärenten Tempo und einer in fortschreitendem Maße befremdlichen Handlung gegenüber, denen man gut anmerkt, dass sie in Form eines Romans wahrscheinlich deutlich besser funktionieren würde.</p>
<p>So sind die Visionen, die Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) an seiner geistigen Verfassung zweifeln lassen, zwar atmosphärisch, wirken aber auch entbehrlich und im Bezug auf den übrigen Plot etwas aufgesetzt. Es liegt mir fern, mich über Mystery-Komponenten in Filmen zu beklagen, hier wirkt das ganze aber in weiten Teilen irrelevant und zu gewollt. Hier wäre eine – zumindest parallele – Verzerrung der Wirklichkeit, wie man sie beispielsweise in vielen der Episoden in APOKALYPSE NOW erlebt, die bessere Wahl gewesen.</p>
<div id="attachment_2537" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/in-the-electric-mist-2.jpg" rel="lightbox[2523]"><img class="size-full wp-image-2537 " title="&quot;Nicht, dass ich mich beschweren möchte, aber es ist heiß und schwül, und wenn ich da - Gangsterboss hin oder her - ein kühles Blondes bestelle, erwarte ich was anderes.&quot;" src="http://www.acidbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/in-the-electric-mist-2.jpg" alt="In den letzten Jahren wurden Johns Rollen seinem Nachnamen selten gerecht." width="460" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">In den letzten Jahren wurden Johns Rollen seinem Nachnamen seltener gerecht.</p></div>
<p>Dem gegenüber stehen brillante Konfrontationen von Jones und Goodman, die den wesentlichsten Beitrag dazu stellen, dass der Film während seiner Laufzeit wirklich Freude macht. Man sollte sich nur darauf vorbereiten, neben diversen klassischen Film-Noir Elementen auch ein Ende vorgesetzt zu bekommen, dass im besten Fall viel Mitdenken erfordert, im schlimmsten für Verwirrung und emotionale Distanz sorgt.</p>
<p>Ein anspruchsvoller Krimi mit tollem Titel, der angenehm anzusehen ist, dessen Geschichte ab der zweiten Hälfte jedoch zu beliebig und konfus wirkt. Da davon auszugehen ist, dass dieses Manko der umfangreicheren Buchvorlage nicht anhaftet, sollte man besser in Lektüre investieren und auf den nächsten Noir-Film warten.</p>
<p>Vom Genre ist man konfuses, aber auch durchaus Besseres gewohnt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acidbar.de/wordpress/2009/09/12/in-the-electric-mist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
