Black Death

Zu Beginn eines Films stellt man sich als Zuschauer verschiedene Fragen. Manche sind banal (Dauert der Vorspann noch lange? Ist der Typ neben mir bald mit seinem Handy fertig? Geh ich schnell nochmal auf Toilette?), andere hintergründig (Reflektiert der französische Film in seiner stilistischen Zerrissenheit die innere Unruhe einer Gesellschaft, deren kulturelles Erbe von Revolution genährt wurde?), manche vollkommen idiotisch (siehe vorheriges Beispiel).

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Harry Potter and the Deathly Hallows – 2

Andere haben es bereits vor mir erkannt: Was gibt es am Ende dieser Reihe noch zu sagen? Sie hatte ihre Momente, vielleicht sogar den ein oder anderen Höhepunkt. Sie wurde in den späteren Teilen in fortschreitendem Maß dröge und schaffte es nicht, die stilistische Entwicklung und das Heranreifen ihrer Darsteller auch auf erzählerischer Ebene zu vermitteln. Und wie hört das Ganze nun nach über 7 Jahren auf? Mit einem Knall, viel Drama – und wenig Konsequenzen.

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Harry Potter and the Deathly Hallows – 1

Es ist ja nicht so, dass man uns nicht gewarnt hätte.

Teilung des letzten Bands auf zwei Filme, durchwachsene Kritiken und schlussendlich sogar deutliche Worte meines Lieblingsvideothekars, der sonst eher durch vertrauenswürdige Milde glänzt.

Doch kurz vor Ende aufgeben? Niemals. Das Ergebnis ist jedoch, wie  nicht anders zu erwarten war, ermüdend.

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