„Denken heißt vergleichen“, hat Walter Rathenau einmal notiert, und verglichen wurde viel bei BLACK SWAN, vor allem mit dem vorangegangenen Werk des Ausnahmeregisseurs Aronofsky, THE WRESTLER. Dabei ist die Geschichte über eine Ballerina (Natalie Portman), die an der größten Rolle ihres Lebens zerbricht, weitaus kopflastiger geschrieben und inszeniert als das leise, bodenständige Melodram über einen gealterten, einsamen Schaukämpfer. WEITER
Achtet man darauf, was das Fantasy Filmfest Jahr ein, Jahr aus an Filmkost aus Fernost importiert, lässt sich mit einer gewissen Überzeugung sagen: Asiatische Mittelalter-/Schlachtenfilme haben immer Konjunktur. Wer angesichts von Schwertkämpfern, die über Baumwipfel oder Bergseen laufen, kritisch die Augen zusammenkneift, darf jedoch fragen, ob man die wirklich alle sehen muss.
Erzählender Humor basiert meist auf Gegensätzen, auf Widersprüchen und Überraschungen. Sei es die Diskrepanz zwischen Erwartungen und Auflösung, oder die offenen und versteckten Konflikte gegensätzlicher Charaktere, das zugrundeliegende Prinzip findet sich im Kern beinahe jeder Komödie.