In the electric mist.
Saturday, September 12th, 2009
Die Leiche einer Prostituierten wird im Sumpf nahe der Südstaaten-Kleinstadt New Iberia gefunden. Der Vietnam-Veteran und gealterte Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) geht den Spuren und Verdächtigen nach, die ihn recht bald zu einem alten Bekannten führen: Seinem ehemaligen Freund Julius »Baby Feet« Balboni (John Goodman), dessen Verbindungen zu der Mafia die beiden vor langer Zeit voneinander entfremdet haben. Dieser ist mittlerweile ein einflussreicher Geschäftsmann und hat sich kürzlich im Rahmen einer Filmproduktion wieder in der Gegend niedergelassen.
Was Robicheaux jedoch viel mehr aus der Bahn wirft, ist das in eine schwere Eisenkette verstrickte Skelett, das bei Dreharbeiten zu besagtem Film im selben Sumpf gefunden wird, denn es erinnert ihn an ein ungesühntes Verbrechen, dass er in seiner Jugend bezeugte. Als ihm auch noch ein konföderierter General der amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in Visionen erscheint, begibt sich Robicheaux allmählich in ein Zwielicht, in dem sich ihm zwar wichtige Hinweise erschließen, in dem er aber auch Gefahr läuft, Selbstkontrolle und Realitätsbezug zu verlieren.
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Glaubt man den
Wieviel ist ein zweiter Platz wert, wenn der schon angegraute Erstplatzierte deutlich heller strahlt? Wie groß kann das Ansehen für eine Leistung sein, die zwangsläufig im Schatten des bereits Erreichten stehen muss? THE HORSEMEN liegt mit seiner Grundidee sehr nah an SE7EN, und bei aller Qualität, die dieser durchaus solide Thriller an den Tag legt, sind die Fußstapfen, in die er tritt, einfach zu groß.
Beim Schenken zählt der gute Wille. Was den Rest betrifft, das Ergebnis. FRANKLYN bemüht sich redlich, eine intelligente, anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, vergisst und verliert dabei aber sein Publikum. Nicht durch unnötige Komplexität, sondern notwendige Geheimniskrämerei, was weniger verwerflich, dafür umso enttäuschender ist.