Posts Tagged ‘noir’

In the electric mist.

Saturday, September 12th, 2009

In the electric mistDie Leiche einer Prostituierten wird im Sumpf nahe der Südstaaten-Kleinstadt New Iberia gefunden. Der Vietnam-Veteran und gealterte Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) geht den Spuren und Verdächtigen nach, die ihn recht bald zu einem alten Bekannten führen: Seinem ehemaligen Freund Julius »Baby Feet« Balboni (John Goodman), dessen Verbindungen zu der Mafia die beiden vor langer Zeit voneinander entfremdet haben. Dieser ist mittlerweile ein einflussreicher Geschäftsmann und hat sich kürzlich im Rahmen einer Filmproduktion wieder in der Gegend niedergelassen.

Was Robicheaux jedoch viel mehr aus der Bahn wirft, ist das in eine schwere Eisenkette verstrickte Skelett, das bei Dreharbeiten zu besagtem Film im selben Sumpf gefunden wird, denn es erinnert ihn an ein ungesühntes Verbrechen, dass er in seiner Jugend bezeugte. Als ihm auch noch ein konföderierter General der amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in Visionen erscheint, begibt sich Robicheaux allmählich in ein Zwielicht, in dem sich ihm zwar wichtige Hinweise erschließen, in dem er aber auch Gefahr läuft, Selbstkontrolle und Realitätsbezug zu verlieren.
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Tödliches Versprechen.

Thursday, May 21st, 2009

Tödliche Entscheidung - PosterDie Ironie bei manch mittelmäßigem Mainstream-Müll ist, dass man seltener enttäuscht wird, weil man von vornherein wenig erwartet. Bei Filmen, die sich einen gewissen erzählerischen Anspruch auf die Flaggen geschrieben haben, muss das Niveau hingegen überdurchschnittlich sein, um zu überzeugen. So gesehen positioniert sich das Popcornkino klüger als das Programmkino. Und deshalb darf man auch von Sidney Lumet (Serpico, Network) enttäuscht sein, wenn er einen Film wie TÖDLICHE ENTSCHEIDUNG macht.

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Stuck.

Sunday, April 5th, 2009

Stuck - Mena Suvari, Stepen ReaGlaubt man den Ratschlägen renommierter Drehbuchautoren, braucht man vor allem eines, um ein Drehbuch an den Mann zu bringen: Ein klar formulierbares Storykonzept, das nicht nur den Kerninhalt oder -konflikt vermittelt, sondern sich im Idealfall auch noch in einem, maximal zwei, Sätzen zusammenfassen lässt. STUCK ist ein gutes Beispiel dafür. Allerdings zeigt er auch, dass ein guter Aufhänger noch keinen unterhaltsamen Film garantiert.

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The Horsemen.

Wednesday, March 18th, 2009

The Horsemen.Wieviel ist ein zweiter Platz wert, wenn der schon angegraute Erstplatzierte deutlich heller strahlt? Wie groß kann das Ansehen für eine Leistung sein, die zwangsläufig im Schatten des bereits Erreichten stehen muss? THE HORSEMEN liegt mit seiner Grundidee sehr nah an SE7EN, und bei aller Qualität, die dieser durchaus solide Thriller an den Tag legt, sind die Fußstapfen, in die er tritt, einfach zu groß.

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Franklyn.

Tuesday, March 17th, 2009

Franklyn Beim Schenken zählt der gute Wille. Was den Rest betrifft, das Ergebnis. FRANKLYN bemüht sich redlich, eine intelligente, anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, vergisst und verliert dabei aber sein Publikum. Nicht durch unnötige Komplexität, sondern notwendige Geheimniskrämerei, was weniger verwerflich, dafür umso enttäuschender ist.

Bedingt durch Idee und Aufbau des Films kann in der ersten Hälfte nur sehr wenig über die Figuren verraten werden, und was erzählt wird, verliert sich lange in bedeutungsschwangeren, wenig erhellenden Andeutungen. Dies erschwert nicht nur den emotionalen Zugang ungemein, die Auflösung, die vier bis dahin parallel verlaufende Handlungsstränge zueinander führt, büßt dadurch auch einen guten Teil ihrer Wirkung ein.

Beispiele? Gern.

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