Attack the Block

Ein paar unsympathische Kids – Entschuldigung, Gangster – bezeugen auf nächtlichem Raubzug in ihrem Wohnblock den Absturz eines Außerirdischen. Mit Abstürzen bestens vertraut und nach dem ersten Schreck wenig von dem schleimigen Vieh beeindruckt, packen sie den Gremlin ein und ziehen weiter.

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The Divide

Zu den zeitlosen Klassikern, die über jeden Zweifel erhaben und vom Setting unabhängig sind, gehört der HERR DER FLIEGEN. Der 1954 erschienene Roman des englischen Schriftstellers William Golding ist so universell in Inhalt und Aussage, dass sich die Geschichte mühelos an einen anderen Ort oder eine andere Zeit übertragen und auf jede isolierte Gruppe anwenden lässt. Die Dunkelheit, die im Menschen schlummert, ist immer aktuell und verliert nie an Bedrohlichkeit und Schrecken.

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Hesher

Erzählender Humor basiert meist auf Gegensätzen, auf Widersprüchen und Überraschungen. Sei es die Diskrepanz zwischen Erwartungen und Auflösung, oder die offenen und versteckten Konflikte gegensätzlicher Charaktere, das zugrundeliegende Prinzip findet sich im Kern beinahe jeder Komödie.

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Super

3 Wochen. So lange hat es gedauert, diese Kritik fertigzustellen. Bis ich mich überwinden konnte, die endgültige Auseinandersetzung mit SUPER zu wagen. Warum? Weil ich ihn lieben möchte, und gleichzeitig hassen muss.

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Naokos Laecheln

Haruki Murakami ist zweifellos ein großartiger Erzähler. Sein Talent, im vermeintlich Alltäglichen das Besondere zu entdecken, oder umgekehrt, das Surreale alltäglich erscheinen zu lassen, macht seine Geschichten zu ganz speziellen, wenn auch zuweilen schwer zugänglichen, Leseerfahrungen.

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22 Bullets

Französische Küche, französischer Käse, französischer Wein. Erkennt man alles, was aus Frankreich kommt, am Geschmack? Im Falle von 22 BULLETS lautet die Antwort: ja.

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The Road

Dass man für die bloße Existenz von Filmen wie THE ROAD dankbar sein muss, steht wohl außer Frage. Während die meisten Katastrophenfilme ihre Zuschauer allein schon ihres Drehbuchs und der Dialoge wegen an der Menschheit – bzw. der Relevanz des Fortbestands derselben – zweifeln lassen, gelingt es dem auf einer Geschichte von Cormac McCarthy basierenden Endzeitdrama ohne jeglichen Bombast und mit schonungsloser Unmittelbarkeit, die Konsequenzen eines von Menschen gemachten Weltuntergangs zu vermitteln. Dass dieser trotz seiner relativen Ereignisarmut nicht so ermüdend wirkt wie der vorangegangene Satz, ist auch gleich einer angenehmeren Aspekte dieses Films, der ansonsten weitgehend auf Annehmlichkeiten verzichtet.

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Tangled

TANGLED lässt sich mit zwei Worten beschreiben: Instant Zuckerschock. Wer nicht von der ersten Minute an Karies bekommt, ist entweder in jungen Jahren von Bambi und Kollegen rangenommen worden, oder generell nur bedingt zurechnungsfähig. Die relativ freie Interpretation des Märchens von Rapunzel verzichtet zwar gnädigerweise darauf, den Tieren Stimmen zu geben, was in Anbetracht von Handlung und Erzählweise eine kluge Entscheidung war, geizt aber in keinem anderen Belang mit Zuckerguss und Sahne. So wirklich fies ist niemand, nicht einmal Halunken und Mörder, die blonde Prinzessin dafür doppelt so niedlich, harmlos und von jeglicher Sexualität restlos befreit. Disney halt. Es wird geneckt, gelacht, getanzt – und gesungen, ja gesungen wird auch, und das nicht einmal besonders überragend, dafür sogar einmal im Duett.

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