Attack the Block

Ein paar unsympathische Kids – Entschuldigung, Gangster – bezeugen auf nächtlichem Raubzug in ihrem Wohnblock den Absturz eines Außerirdischen. Mit Abstürzen bestens vertraut und nach dem ersten Schreck wenig von dem schleimigen Vieh beeindruckt, packen sie den Gremlin ein und ziehen weiter.

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The Divide

Zu den zeitlosen Klassikern, die über jeden Zweifel erhaben und vom Setting unabhängig sind, gehört der HERR DER FLIEGEN. Der 1954 erschienene Roman des englischen Schriftstellers William Golding ist so universell in Inhalt und Aussage, dass sich die Geschichte mühelos an einen anderen Ort oder eine andere Zeit übertragen und auf jede isolierte Gruppe anwenden lässt. Die Dunkelheit, die im Menschen schlummert, ist immer aktuell und verliert nie an Bedrohlichkeit und Schrecken.

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Tron Legacy

Ach, es ist doch immer das Gleiche. Ein Rebell / Außenseiter / Einzelkämpfer gerät in eine andere Welt / Dimension / Zeit, wird dort als Rebellenführer / Auserwählter / Erlöser entdeckt oder erkoren und führt die Unterdrückten / Versteckten / Rückständigen gegen ein Terrorregime / Diktatoren / Invasoren in den Kampf und über ein paar Opfer hin zur Freiheit / zum Sieg / zu neuem Selbstbewusstsein. Es ist das ewige Erlöser-Einerlei,  der immerzu gleiche Eskapismus, der sich in maßgeschneiderte CGI-Klamotten hüllt und auf innere Werte pocht, ohne selbst welche zu besitzen.

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Predators

Wenn alle Stricke reißen, kann die Leistung eines Remakes nur oder noch darin bestehen, an die Qualität des Originals zu erinnern. PREDATORS ist zwar kein Remake, aber irgendwie dann wieder doch, und als solches macht es seine Arbeit sehr gut, denn man wünscht sich nach dem Abspann tatsächlich, das Original noch einmal zu sehen – und sei es nur, um sich ins Gedächtnis zu rufen, warum man den Franchise einmal mochte.

Dabei sind die Zutaten allen vorhanden: Harte Kerle, markige Sprüche, viel Urwald und ein fulminanter Showdown. Hinzu kommt noch Adrien Brody, der so unterfordert scheint, dass man ihm den Söldner schon aus purem Mitleid abkaufen möchte. Über jeden Zweifel erhaben und eindeutig Höhepunkt des Films ist jedoch nur der kleine Gastauftritt von Lawrence Fishburne. Sein Auftritt beweist die naheliegende These, dass man immer einen kleinen Lichtblick braucht, um ein Desaster in seinem vollen Umfang erfassen zu können.

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Iron Man 2

Ach, der Reiz des Neuen, er ist ja so vergänglich. Nicht einmal Superhelden sind darüber erhaben. Sicher, der zweite Batman nach dem Reboot war ein Knaller, aber was wird wohl los sein, wenn der dritte Teil ins Kino kommt? Hysterischer als bei THE DARK KNIGHT kann man ja kaum mehr werden. Weiß noch irgendwer, was im dritten Teil von X-MEN passiert ist? Ernsthaft? Oder bei SPIDER-MAN? Ich hab das alles vergessen. Auch IRON MAN hat diese Belastungsprobe noch vor sich. Mit einem Sequel, das noch nicht allzu muffig riecht, kann er sich jedoch noch halbwegs entspannt zurücklehnen.

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Monsters.

Nur wenige Filme haben mich in diesem Jahr so – kurz, aber heftig – an meinem Geschmack zweifeln lassen wie MONSTERS. Direkt nach der Vorstellung ließ ich mich in meiner Euphorie sogar zu einem »Eins mit Stern« hinreißen, nur um in fassungslose Gesichter zu blicken und die Wertungen Anderer zu hören, die mit einem »Haben wir den selben Film gesehen?« begannen und mit einem »Mit viel Wohlwollen eine Drei« endeten. Nun, da sich das Gesehene gesetzt hat, bin ich geneigt, dem Film sein Sternchen abzuerkennen. Das absolute Nonplusultra ist er nicht. Bei meinem generellen »sehr gut« will ich aber bleiben.

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Metropia.

Am Anfang dieser Kritik stand ursprünglich eine irrsinnig clevere Einleitung, die damit begann, dass Konversationskärtchen überflüssig seien, solange es Filme gibt, über die sich leidenschaftlich und hitzig diskutieren lässt. Abgesehen davon, dass die Überleitung ziemlich austauschbar klingt (lies: hinkt) und Gesprächsthemenwahl auf Basis vorgefertigter Stichworte grundsätzlich höchst verwerflich ist, hatte dieser Vergleich zwei Probleme: Erstens hielt er sich für cleverer, als er tatsächlich war. Zweitens fiel mir ein, dass ich mir die Mühe eines eloquenten Aufbaus sparen konnte, wenn ich mich statt dessen in simple Obskurität stürzte. Wie es der Zufall so will, sind dies auch die Makel, die METROPIA zu Fall bringen.

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Book of Eli.

Lasst uns etwas über Subtext reden. Dass BOOK OF ELI vordergründig ein recht gefälliger, zeitgemäß düsterer und von Farbfiltern gepeinigter Endzeit-Actioner ist, der viel von seiner Stilistik bei Genregrößen wie MAD MAX und Co abgeschaut hat, sollte allgemein Konsens sein. Dass die Besetzung der Nebenrollen mit Darstellern wie Gary Oldman, Tom Waits und Ray Stevenson höchst erfreulich ist, während Denzel Washington als Protagonist etwas zu blass bleibt (Ironie nicht beabsichtigt), ebenso. Während erstere mehr aus ihren Rollen machen, als das Drehbuch eigentlich her gibt, wankt letzterer charakter-, profil- und ausdrucksfrei durch die Einöde. Das mag in dieser speziellen Geschichte volle Absicht sein, ist aber trotzdem unbefriedigend, und sorgt wesentlich dafür, dass die Tristesse des öfteren in Langeweile kippt.

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