Dead Space: Downfall.

Bitte weiterscrollen, hier gibt es nichts zu sehen. Der einzige Grund, warum ich auch nur ansatzweise auf die Idee kam, mir DEAD SPACE: DOWNFALL anzusehen, ist meine hingebungsvolle Liebe zu dem gleichnamigen 3rd Person Shooter DEAD SPACE, dessen Erscheinen dieser Anime 2008 begleitete. Von mehr als einer Marketingmaßnahme kann hier allerdings nicht die Rede sein, denn für sich genommen besteht dieses Machwerk keine 2 Minuten, bevor es in seiner eigenen Minderwertigkeit verglüht.

DEAD SPACE: DOWNFALL ist in jeglicher Hinsicht eine Katastrophe, die technisch nicht einmal als Bonusmaterial überzeugen könnte. So wäre der Stil, gemessen an anderen Anime-Filmen, schon 1998 zeichnerisch veraltet gewesen. Aus jener Zeit sind mir jedenfalls  Produktionen bekannt, die trotz überschaubarem Budget das hier Gezeigte bei weitem übertreffen.

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Watchmen.

Ganz ehrlich: Ich würde mir niemals anmaßen, eine Rezension über ein Werk von Alan Moore zu schreiben. Schon allein, weil ich nie sicher sein könnte, genug der Hintergründe und Anspielungen, genug von Subtext, Metaphorik und Symbolik erfasst zu haben, um ein informiertes Urteil fällen zu können. Und so bin ich auch geneigt, es bei der Verfilmung eines dieser Werke zu halten, selbst wenn diese fassbarer und zugänglicher scheint.

Dass FROM HELL nicht an die Klasse seiner Vorlage heranzureichen vermag, scheint weitestgehend Konsens zu sein. Der V FOR VENDETTA ging zwar viel der eben erwähnten Symbolik und Vielschichtigkeit verloren, die Verfilmung funktionierte aber für sich genommen sehr gut. Ähnlich verhält es sich nun bei WATCHMEN. Man mag im Abgleich mit dem Graphic Novel Änderungen kritisieren und generell viel vermissen. Das bedeutet aber nicht, dass der Verfilmung irgendetwas fehlt.

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Pandorum.

Gab es mal eine Zeit, in der Dennis Quaid NICHT für gesundes Mittelmaß stand? Lässt man seine Filmografie vorüber scrollen, findet man wenig, as dagegen spricht. Das “amerikanische Gesicht”, das wie nur wenige überzeugende Bodenständigkeit ausstrahlt und selbst in kruden Rollen stets sympathisch wirkt, fiel häufig durch Hauptrollen in schlechten und Nebenrollen in guten Filmen auf. Da finden sich Titel wie Dragonheart, G.I. JOE, Vantage Point, Any given Sunday, Frequency, Horsemen … und nun auch PANDORUM und LEGION. Und spätestens seit diesen beiden Filmen muss man sagen: Dennis Quaids Name auf dem Kinoplakat steht NICHT für gesundes Mittelmaß. Es steht für weniger. Letztgenannter Film verdient (und bekommt) seinen eigenen Verriss. Jetzt ist erst einmal PANDORUM an der Reihe.

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Star Trek.

Das Interessante beim Lesen der Kritiken zum Quasi-Reboot des Star Trek Franchise war stets, herauszufinden, ab welchem Punkt man mit Bestimmtheit sagen konnte, ob der Rezensent ein Fan des Originals ist beziehungsweise war.

Ungeachtet davon, wie das Urteil letztlich ausfiel, von Objektivität – genauer gesagt der sich üblicherweise als solche ausgebenden, persönlichen Einstellung (ich nenne sie »Sobjektivität«) – konnte man in keinem Fall ausgehen. Also blieb einem nichts anderes übrig, als jedes Urteil mit der eigenen Prägung abzugleichen und die Wertung in angemessenem Umfang zu korrigieren.

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Outlander.

Wenn es um Filme ging, fiel in letzter Zeit auf meiner Seite des Öfteren folgender Satz:
“Gemessen an dem, was er sein möchte, ist der Film gut.”, oder umgangssprachlicher “Für das, was er sein möchte, ist er in Ordnung.” Diese Aussage ist natürlich, von ihrer offensichtlichen Profillosigkeit abgesehen, ziemlich arrogant. Immerhin maßt man sich damit an, zu wissen, was in den Köpfen von Drehbuchautor und Regisseur, von Produzenten und Kameraleiter, vorgegangen sein mag. Auf der anderen Seite machen es einem manche Filme schwer, sich solche Unterstellungen zu verkneifen. OUTLANDER ist ein gutes Beispiel dafür, denn durchschaubarer kann man einen Film kaum mehr gestalten.

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Cargo.

»Stell Dir vor, du fliegst ins All, und langweilst dich zu Tode.« So könnte der Slogan eines Films über die Folgen anhaltender Isolation bei Raumfahrern lauten. In diesem Fall beschreibt es leider in erster Linie den Film selbst, weniger dessen Handlung.

Der Start der Reise gerät noch halbwegs interessant. Regisseur und Co-Autor Ivan Engler verstand das Beste aus dem überschaubaren Budget zu machen und eröffnet sein Zweitwerk mit Space-Porn allererster Güte. Eine gigantische Raumstation, auf der fast die komplette, verbliebene Menschheit beheimatet ist, dreht sich glitzernd im All. Aus einer TV-Sendung und Werbetrailern erfährt der Zuschauer vom Elend unserer Erde, die längst nicht mehr bewohnbar ist, sowie der Existenz eines neuen Planeten, der jedoch nur den Glücklichen und Reichen Unterschlupf gewährt.

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Daybreakers.

Es ist mal wieder Zeit für eine neue Regel, also aufgemerkt: Je schicker der Trailer für einen Genrefilm wirkt, desto beschissener ist wahrscheinlich das abendfüllende Endergebnis. Spontan denke ich hier an UNDERWORLD und 28 WEEKS LATER. Seit kurzem auch an DAYBREAKERS.

Zugegeben: Ich hab es mit Vampirfilmen nicht so. Wie mittlerweile auch bei Zombiefilmen muss ich darauf achten, ein gewisses »Film/Jahr«-Pensum einzuhalten, da aus wiederholter Enttäuschung sonst Abneigung, später physisch spürbarer Widerwillen wird. Bei DAYBREAKERS, einem postapokalyptischen Vampirstreifen mit Sam Neill, Willem Dafoe und Ethan Hawke, schien es an der Zeit, sich zu überwinden. Das Ergebnis waren gut zwei Stunden gequältes Herbeisehnen eines Abspanns, der einfach nicht kommen wollte.

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Splice.

Vinceno Natali ist, wenn man so will, ein Lieblingsonkel der Sci-Fi-Mystery-Nerds. Man sieht zu wenig von ihm, sowohl als Person als auch von seinem Schaffen, um einen näheren Verwandtschaftsgrad herauf zu beschwören, freut sich aber stets, wenn er mit einem neuen Werk zu Besuch kommt.

Selten sind sie leider auch, die Besuche, denn als Regisseur dürfte er bislang nur mit drei Werken einem breiteren Publikum bekannt sein – wobei »breit« hier ein relativer Begriff ist, denn bislang schaffte nur (der später mit zwei unsäglichen Fortsetzungen gestrafte) CUBE den Sprung ins Programm der Mainstream-Kinos. Der feine, intelligente Sci-Fi-Agentenfilm CYPHER (2002) kam kaum über Festivals hinaus und verdankte die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wurde, mehr der hübschen DVD-Hülle als der Presse, die ihn weithin ignorierte. Der wundervoll abgedrehte, schwarzhumorige NOTHING wurde schon fast nicht mehr wahrgenommen und als DVD schnell zu Niedrigpreisen verramscht.

Das alles fördert zwar in gewissem Sinn die kultige Aura, die Natalis Schaffen umgibt, verlangt den Fans aber auch einige Geduld ab. Sechs Jahre nach NOTHING, von denen drei in die Entwicklung von SPLICE gesteckt wurden, darf man sich zu Recht fragen, ob sich das Warten gelohnt hat. Und wie es mit Erwartungen so ist, neigen sie in dazu, unfaire Ausmaße zu erreichen. Der Onkel ist aus dem Exil zurück, doch kann das, was er mitbringt, überzeugen?

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