District 9.
Monday, August 31st, 2009
Als vor zwanzig Jahren ein gewaltiges Raumschiff über Johannesburg, Südafrika, auftauchte, war die Aufregung weltweit enorm. Nicht minder groß war die Ernüchterung, als nach Ausbleiben jeglicher Kontaktaufnahme seitens der Besucher ein Team entsendet wurde, sich das Innere des UFOs anzusehen. Die fremden Wesen entpuppten sich als hässliche, ausgemergelte und sozial unterentwickelte Nutznießer ohne Führung, die selbst kaum mehr fähig schienen, ihre technischen Errungenschaften zu nutzen.
Heute leben gut 1,8 Millionen Aliens unterhalb ihres einstigen Mutterschiffs in einem gigantischen Slum: District 9. Verbrechen, Kriminalität und Tod sind an der Tagesordnung. Da die aufgestaute Frustration und Furcht in der menschlichen Bevölkerung zu eskalieren drohen, sollen die unerwünschten Schmarotzer nun in ein neues Lager außerhalb der Stadt umgesiedelt werden. Als der leitende Beamte Wikus Van De Merwe zu Beginn der Aktion mit einer fremdartigen Substanz in Berührung kommt, wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die das Schicksal der gesamten Welt verändern kann.
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Beim Schenken zählt der gute Wille. Was den Rest betrifft, das Ergebnis. FRANKLYN bemüht sich redlich, eine intelligente, anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, vergisst und verliert dabei aber sein Publikum. Nicht durch unnötige Komplexität, sondern notwendige Geheimniskrämerei, was weniger verwerflich, dafür umso enttäuschender ist.
Immer, wenn man denkt, es geht nicht mehr … schaut man sich trotzdem wieder sowas an. Zumindest als Genrefan, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und da erwiesenermaßen auch meine Lernfähigkeit diesbezüglich lachhaft ist, sparen wir uns heute einfach mal die üblichen Beschwerden und kommentieren diesen Film so, wie er es verdient. Das bedeutet in der Praxis, keine Schwächen zu kritisieren, an denen die Macher überhaupt kein Interesse hatten, zum Beispiel mangelnde Innovation und Substanz in Bezug auf Handlung und Charaktere.